…leid für Swayze, echt.

Ich hatte das mit dem Bauchspeicheldrüsenkrebs mal irgendwo gelesen und dann aber wieder verdrängt. Und dann ist es halt doch passiert:

Patrick Swayze ist tot

Nicht, daß ich „Dirty Dancing“ gemocht hätte. Auch „Ghost – Nachrichten von Sam“ hat mich nicht wirklich zu einem Swayze-Fan gemacht. Selbst „Fackeln im Sturm“, das wir ja irgendwie alle gemocht haben (außer vielleicht die 2., 3., xte Staffel) konnte nicht dafür sorgen, daß ich mein Dick&Doof-Poster für Swayze geräumt habe, und Fackeln im Sturm war ja jetzt mal ein gutes Epos (trotz des Schmonzetten-Alarms).

Aber so Leute wie Swayze bleiben präsent und das ist immer irgendwie tragisch. Warum? Naja, Präsenz ist Wahrnehmung, und ein Tod, der wahrgenommen wird, ruft sich (leider) deutlicher ins Bewußtsein als blanke Zahlen in Krebs-Statistiken.

Der Nachteil am Relativieren ist aber das Signal einer gewissen Gefühlskälte. Man kann bei jedem an Krebs verstorbenen Prominenten den Kollektiven Pseudo-Trauer-Tourismus anprangern und an die vielen Millionen Krebstoten erinnern oder einfach mal R.I.P. sagen. Mach ich hiermit. Tut mir leid für Swayze, echt.

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2 Antworten

  1. Schöner Text, RIP Herr Swayze

  2. Auch wenn man beim Hören bestimmter Namen nicht vor Erfurcht auf die Knie sinkt, kann man Achtung vor den Leistungen derer haben.

    Swayze hat die Filmgeschichte nicht ganz unerheblich mit geprägt. Allein dafür steht ihm Achtung zu.

    Schön, dass Du auch an ihn gedacht hast. Falls Du mehr dazu lesen möchtest, komm doch mal auf meinem Blog vorbei.

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