Weihnachten ist überall

24.12. – dieses Datum ist so fest mit dem Weihnachtsfest verbunden, daß man es synonym verwenden könnte, wenn man völlig unromantisch veranlagt wäre. Wer denkt da nicht an Schnee, Tannenbäume, kitschige Musik und gefühlte 4 Millionen sehenswerter Filme im Fernsehen, die alle gleichzeitig laufen, so daß man sie nicht mal sehen könnte, wenn man drei DVD-Recorder (weiß jemand noch, was VHS-Recorder sind?) hätte.

Weihnachten kennt im doppelten Sinne also jedes Kind, und anhand des dazugehörigen Datums lernen nicht selten Kinder das Lesen und Verstehen von Kalendern (noch 5 mal schlafen, dann…).

In diese Idylle also platze ich mit einer sensationellen Enthüllung hinein: Weihnachten ist gar nicht am 24.12.!

Aber bevor jetzt jemand erwartet, daß ich Eso-Halbwissen über die Adaption heidnischer Kulte durch „das Christentum“ verbreite, gebe ich Entwarnung: dieser Artikel hat nichts mit Populär-Religion zu tun.

Weihnachten ist nämlich auch das Fest der vollgestopften Bäuche, und zwar nicht nur jener durch Gänsebraten, Karpfen, Fondue oder Raclette (ich esse das ja eher an Sylvester, aber, naja, wir leben ja in einer pluralistischen Welt) vollgestopften, sondern auch durch Schokolade und zwar in allen möglichen Varianten.

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Und wer nach dem Schock, aus fernen Urlaubslanden hier gelandet und die Arbeit begonnen haben zu müssen dennoch einigermaßen aufmerksam durch die Regale beim Discounter seines Vertrauens gelaufen ist, hat bemerkt, daß

1. Weihnachten nicht im Dezember, sondern im September beginnt
2. dieses Datum nicht immer fest ist, sondern immer mit dem ersten Montag nach den Handwerkerferien gesetzt ist und
3. bis Ende Januar geht.

Bester Beweis ist der Einkauf heute: zwei Packungen Dominosteine.

Eigentlich wollte ich nur zwei oder drei (Stück) essen, und zwar zum Kaffee. Also genauer: dann, wenn der Kaffee fertig ist.

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PAH!

Ich schaffte es gerade mal, die Milch in den Topf zu leeren, dann war die Packung auf, ganz wie von selbst. Aus zwei, drei geplanten Wunschdominosteinen wurden ca … aber schaut selbst:

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Und als der Kaffee fertig war, konnte ich schon nicht mehr. So toll die Dinger sind, man kann sich wirklich daran satt essen, und (wie Lemmy sagte), hey, ich habe mich schon an vielem sattgegessen und kann wirklich sagen: laßt die Finder davon. Dieses Teufelszeug macht nach einmaligem Genuß süchtig und wird von skrupellosen Händlern ganz offiziell im Supermarkt angeboten.

Jedenfalls gehört zu Dominosteinen Kaffee, und deshalb mußte ich, nur des homogenen Geschmackmosaiks wegen, einen Ehrenstein essen.

Jetzt, kurz danach, schreibe ich diesen Artikel und bin froh, daß man Laptops schön bequem auf dem Sofa/Bett liegend benutzen kann. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich am Montag zur Arbeit soll (rollen? beamen? garnicht?), aber darüber mache ich mir in meinem jetzigen Zustand keine Sorgen, denn jetzt bin ich fett und glücklich und Weihnachten ist überall.

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