John Cusack

John Cusack:

Viele kennen ihn aus Kult-Filmen wie „High Fidelity“ oder „Being John Malkovich„. Recht wenige werden wissen, daß er in einem der absoluten Klassiker der 80er-Jahre-Teenie-Adoleszentenfilme die Hauptrolle des Robin Gibson gespielt hat, und zwar brilliant. In dieser kleinen Kostprobe versucht Robin seine streberhafte, aber gutaussehende Kommilitonin Alyson auf ganz raffinierte Art dazu zu bringen, mit ihm Zeit zu verbringen: er bittet sie um Nachhilfe (eigentliche Szene ab 2:14):

Dieser Film ist einer der nach wie vor sehenswertesten aus jener Epoche und hat zurecht eine große Fangemeinde. Es gibt ja leider die Unart, jedem Schrott aus alter Zeit das Attribut „Kult“ zu verleihen, was dazu geführt hat, daß es Menschen gibt, die sogar Modern Talking als Kultband bezeichnen. Dabei sind sie weder Kult, noch Band.

Dieser Film hat aber alles, was ein Kultfilm braucht: eine gute Handlung, unter seiner witzigen Oberfläche einen doppelten tiefsinnigen Boden, gute Schauspieler und die typischen Merkmale eines Roadmovies.

Interessant war (gestern bei „Wetten dass?“) jedenfalls, wie John jede Möglichkeit vermieden hat, Emmerich als großartigen Künstler zu benennen. Er sprach allgemein von der Herausforderung, mit Menschen zu arbeiten, die gute Action mit guter Handlung verbinden können, nie aber davon, daß Emmerich ein solcher Mensch sei. Tja, was soll man sagen? Cusack ist kein Nobody, aber dennoch hat er es nie ganz nach oben geschafft, so sehr er es auch mit so seltsamen Action-Filmen wie Con Air versucht hat.

Meiner Meinung nach kann das gerne auch so bleiben, es sei denn, er schafft das, was Kinski geschafft hat: frei zu bleiben und sowohl das Emmerich -, als auch das Malkovich-Publikum zu begeistern. Dies hat Kinski ja mit der Gleichzeitigkeit von Filmen wie Fitzcarrado einerseits und Kommando Leopard andererseits auch geschafft.

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Eine Antwort

  1. […] gegen Ende saßen 10 Leute auf der Couch, manche von Ihnen Weltstars der Unterhaltungsbranche (John Cusack z.B.) oder dem Sport. Und unter Ihnen immerhin zwei Schwaben: Roland Emmerich und Harald Schmidt […]

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