Roland Emmerich

Roland Emmerich:

Man darf sich auch als Schwabe nicht alles erlauben. Bereits Independence Day war ziemlicher Müll. Was ich allerdings mit Godzilla über mich ergehen lassen mußte, gehört zum kläglichsten, dürftigsten, schäbigsten und langweiligsten in meiner Kino-Karriere. Ich ertappte mich bei dem einen oder anderen Film bereits beim Einschlafen, nie jedoch – wie bei Godzilla – beim Tagträumen. Es ist wahr: ich bemerkte mitten in Film, daß meine Gedankengänge sich in Richtung Profanitäten wie der Sockenwäsche oder dem Klopapierkauf erstreckten und das seit gut 20 Minuten oder so…
Ich erinnere nur an die idiotische Fisch-Fütter-Szene – man muß so ein mutiertes Echsenwesen von 100 m Höhe einfach nur gut füttern, dann bleibt es ganz friedlich. Aua.

Und Emmerich schafft diesen geistigen Limbo mit jedem neuen Film. Ich mag Action-Kino und bin auch in der Lage, nicht zu hohe Ansprüche an Handlung und Logik zu stellen. Das heißt aber nicht, daß man sich alle Unverschämtheiten bieten lassen muß, und die Logik von Emmerich-Filmen ist ein Schlag in die Magengrube eines jeden Action-Film-Fans.
Aber genau das funktioniert in den USA, und in der Folge dann aufgrund des Hypes auch bei uns, wenn auch nicht ganz so dolle…

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