Kehrwoche = Schippwoche

Schwer zu glauben: 23.45 Uhr, in Stuttgart schneit es ziemlich und ich wollte demnächst mal das Licht ausmachen, da höre ich ein seltsames Grollen wie von einem zu hoch gestimmten Löwen. Rhythmisch und einsam die seltsame Schneestille zerreißend bahnt es sich von draußen seinen Weg durch geschlossene Fenster in unsere Anwohnerschaft.

Was ist das? Ich überlege mir echt schon, nachzuschauen und dann fällt es mir wieder ein: es ist der Schneeschipper von Stuttgart-Gablenberg.

Ich werde ein andermal über die Unart der schwäbischen Kehrwoche schreiben – es würde den Rahmen hier sprengen. Jedenfalls gibt es in unserer Nachbarschaft einen seltsamen Vogel, der auch nur bei der Andeutung einer geschlossenen Schneedecke die Schippe rauskramt und den Gehweg – egal bei welcher Tages- oder Nachtzeit – mit manischer Regelmäßigkeit (sic!) von illegalem Schnee befreit.

Was für ein Heinz… ich kanns jaum fassen. Hier ist bald Geisterstunde und der hat nix besseres zu tun, als Schnee zu schippen. Ach ja, übrigens: er trägt währenddessen generell (!) Sandalen/Badeschlappen.

Ohne Worte.

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