The KKK took Sarrazin away

tagesschau.de: das neue Gesicht des Ku-Klux-Klan.

Interessant sind die Parallelen zu Deutschland:

in den USA beklagen sich Nationalisten darüber, daß die wirtschaftliche Misere an der Vermischung der Ethnien läge.

Hierzulande lesen wir: „Multi-Kulti ist gescheitert“, die Migranten lägen dem Sozialstaat auf der Tasche.

In dem Bericht ist der „Lösungsvorschlag“ zu lesen, den Leuten Geld in die Hand zu drücken und sie zurück nach Mexiko oder Afrika zu schicken.

Hierzulande gibt es ebenfalls derartige Vorschläge bzgl. Migranten, allerdings ohne die Option mit dem Geld.

Der Ku-Klux-Klan schreibt sich die Message „Es geht nicht um Hass, es geht um Liebe“ auf Buttons. Hierzulande bleibt es nicht bei der „Liebe zum deutschen Vaterland“ – Sarrazin kann es sich dank fremdenfeindlicher Stimmung in Deutschland leisten, ein Bild von Moslems in Deutschland als den Staat ablehnender, für die Ausbildung der Kinder nicht sorgender und Kopftuchmädchen produzierender Leute zu zeichnen und wenn er nicht „lediglich in der Form“ kritisiert wird, bekommt er dafür sogar offenen Applaus.

Der Artikel ist wichtig, aber ich befürchte, er könnte mißverstanden werden in dem Sinne, daß man sich selbst für besser hält, nur, weil man ja den bösen Ku-Klux-Klan verurteilt.

Den Ku-Klux-Klan zu verurteilen, ist keine Kunst, keine Auszeichnung. Es mag wichtig sein, aber wer im gleichen Atemzug Sarrazin applaudiert, hat den Artikel nicht vertanden.

Trotzdem – oder gerade deswegen – hier ein Video der Ramones zum KKK:

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9 Antworten

  1. Total irratonaler und dummer Vergleich zwischen Sarrazin und einer rassistischen Organisation…

    Total aus der Luft gegriffen!

    • Bestimmt kannst Du Deine Meinung auch begründen. Aber nein, eine Pflicht, das hier zu posten, besteht natürlich nicht.

      • Der Islam ist keine Rasse, man kann sich frei zu ihm entscheiden oder nicht, wie bei einer politischen Einstellung. Ich lehne den Sozialismus genauso wie den Islam ab. Der Islam wird immer mit „Ausländern“ assoziert. Das die meisten Muslime Ausländer sind, ist „Zufall“…

      • Das sagst Du aus der Sicht eines Westeuropäers.

        Der Islam ist aus Sicht der Moslems die Religion, mit der sie Gott verehren. Sie ist untrennbar mit ihrem Leben verbunden und wer den Islam grundsätzlich ablehnt, lehnt damit auch grundsätzlich diese Menschen ab.

        Das Anführen des Sozialismus ist verwirrend: er ist weder eine Religion noch eine Rasse. In diesem Sinne hättest Du in Deinem eigenen Argument das getan, was Du bei mir als irrational bezeichnest.

        Es ist kein Zufall, daß die meisten Muslime Migranten sind. Migration bedeutet „Wanderung“, und Einwanderer sind nicht „zufällig“ anders – es liegt in der Natur der Sache.

        Die Andersartigkeit von Migranten anzugreifen ist also ein Verhalten, was friedliches Zusammenleben zwischen Ethnien a priori erschwert.

  2. Also mein Vergleich zwischen Sozialismus und Islam ist nicht irrational, er ist berechtigt. Abgesehen davon, dass beide totalitäre Systeme sind, sind beide Weltanschauungen…

    Ich lehne den Kulturrelativismus strengstens ab. Unsere Kultur und Religion ist besser als die islamische (wie auch Geert Wilders im Vidoe auf meinem Blog anspricht). Wer mordet und Frauen wie Dreck behandelt und das als „Kultur“ bezeichnet, hat keine Berechtigung hier in Europa zu leben!

    Ihre Kultur und Religion können die Muslime in Arabien und in den restlichen islamischen Ländern ausleben. Aber ich will von diesen Sachen, ehrlichgesagt, nichts bei uns sehen!

    • Dann allerdings mußt Du auch die Mathematik aus der Schule verbannen, denn sie ist maßgeblich von den muslimischen Arabern und Indern geprägt. Den Kaffee auch. Nicht zu vergessen bedeutende kulturelle Errungenschaften der Architektur (siehe Einfluß der Mauren in Spanien). Gleiches gilt für den Flamenco.

      Und wenn alles nichts hilft, dann hilft das Argument mit dem Essen:

      ich kann mir ein Leben ohne Falafel, Chumus und Kichererbsen nicht mehr vorstellen 😉

    • zitieren sie doch bitte die stelle im koran, aus der sie diese Information herleiten.

      ich habe den fehler gemacht und 10min meines lebens für den besuch auf ihrer HP verschwendet. als ich ihre kommentare hier las, dachte ich sie seien nur ein bemitleidenswerter rechter, ein armer irrer. nun ist mir klar, dass sie ein intoleranter nazionalist sind, ein ewig gestriger, der die anonymität des netzes nutzt um seinen hass über alles freiheitliche und andersdenkende in der welt unter dem deckmantel der meinungsfreiheit proklamiert.

      üben sie sich in toleranz und blicken sie über ihren horizont, der an europas und us-amerikanischen grenzen endet. das ist interessant und macht vieles im leben einfacher.

  3. Also jetzt mal im Ernst: Sind das ernsthafte Argumente? Wenn ja ist das lächerlich.

    Wie oft soll ich es denn noch sagen? Ich habe nichts gegen das arabische Volk (welches diese genialen Errungenschaften bereits vor der islamischen Eroberung erreicht hatte), sondern ich habe etwas gegen den Islam. Die islamische Religion hat übrigens den arabischen Raum Jahrhunderte in der Wissenschaft zurückgeworfen.
    Diese Errungenschaften hat das arabische Volk erreicht, nicht das islamische (welches übrigens nicht existent ist).

    Und was bitte sind Falafel und Chumus? Gibt wahrscheinlich auch österr. Bezeichnungen dafür, aber diese Ausdrüche sagen mir nichts, womit das Argument mit dem Essen auch entkräftet wäre 😉

  4. Das mit den Errungenschaften vor der Islamisierung ist nicht wahr. Alleine die Phase unter Akbar, einem Großmogul im 16.00 Jhd ist von enormer religiöser Toleranz und Pflege der Wissenschaft geprägt.

    Es gilt das gleiche wie für das Christentum: es gab Herrscher und Phasen der religiösen Intoleranz ebenso wie jene der Toleranz.

    Bzgl. Falafel:

    Das wäre dasselbe, als würde ich mich darüber wundern, daß Du von „österr. Bezeichnungen“ sprichst. Wie fändest Du es, wenn ich sagen würde, Du seist als Österreicher ein verkappter Deutscher, nur, weil du sieselbe Sprache (und es ist ja noch nicht einmal haargenau dieselbe Sprache) sprichst.

    Jedem seine Eigenständigkeit. Das fördert das Zusammenleben.

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