Özdemir kann sich teure Lebensmittel leisten – ich nicht.

Cem Özdemir stellt in der BamS (hier zitiert in der Tagesschau) fest: „Deutschland ernährt sich insgesamt zu ungesund“. Es gäbe zu viel Übergewichtige und „zu viel Zucker, Fett und Salz, vor allem in Fertigprodukten“. Deshalb sollen Lebensmittel teurer werden. Derzeit gäbe es sie allzu oft „zu Ramschpreisen“.

Die Antwort, wie das für Familien noch bezahlbar sein soll, die eh schon auf den regelmäßigen Einkauf beim Discounter angewiesen sind, bleibt er schuldig.

Somit bestätigt er das Bild vom typischen grünen Weltverbesserer, der sich diese bessere Welt auch leisten kann – und dessen Welt somit all jene ausschließt, deren Geldbeutel die Eintrittskarte zu diesem infantilen Rummelplatz überfordert.

Ich hätte nie gedacht, dass ich dem libertären Wahlspruch „Der Markt regelt alles“ je etwas abgewinnen könnte. Doch hier muss ich sagen: wenn der Verbraucher nur noch die Wahl zwischen Essen und weniger Essen hat, ist es noch besser, wenn ein Teil der Lebensmittelindustrie Produkte für diesen Teil der Gesellschaft möglichst billig herstellt. Ja, das geht dann zu Lasten der Umwelt und des Tierwohls. Aber meine Kinder müssen essen, Herr Özdemir. Aber mit einem fetten Ministergehalt sieht man dieses Problem natürlich nicht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: