The KKK took Sarrazin away

tagesschau.de: das neue Gesicht des Ku-Klux-Klan.

Interessant sind die Parallelen zu Deutschland:

in den USA beklagen sich Nationalisten darüber, daß die wirtschaftliche Misere an der Vermischung der Ethnien läge.

Hierzulande lesen wir: „Multi-Kulti ist gescheitert“, die Migranten lägen dem Sozialstaat auf der Tasche.

In dem Bericht ist der „Lösungsvorschlag“ zu lesen, den Leuten Geld in die Hand zu drücken und sie zurück nach Mexiko oder Afrika zu schicken.

Hierzulande gibt es ebenfalls derartige Vorschläge bzgl. Migranten, allerdings ohne die Option mit dem Geld.

Der Ku-Klux-Klan schreibt sich die Message „Es geht nicht um Hass, es geht um Liebe“ auf Buttons. Hierzulande bleibt es nicht bei der „Liebe zum deutschen Vaterland“ – Sarrazin kann es sich dank fremdenfeindlicher Stimmung in Deutschland leisten, ein Bild von Moslems in Deutschland als den Staat ablehnender, für die Ausbildung der Kinder nicht sorgender und Kopftuchmädchen produzierender Leute zu zeichnen und wenn er nicht „lediglich in der Form“ kritisiert wird, bekommt er dafür sogar offenen Applaus.

Der Artikel ist wichtig, aber ich befürchte, er könnte mißverstanden werden in dem Sinne, daß man sich selbst für besser hält, nur, weil man ja den bösen Ku-Klux-Klan verurteilt.

Den Ku-Klux-Klan zu verurteilen, ist keine Kunst, keine Auszeichnung. Es mag wichtig sein, aber wer im gleichen Atemzug Sarrazin applaudiert, hat den Artikel nicht vertanden.

Trotzdem – oder gerade deswegen – hier ein Video der Ramones zum KKK:

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Jeder Nationalist hat einen türkischen Freund!

Ein häufiges Argument in der Diskussion mit Nationalisten ist folgendes:

„Ich habe nichts gegen Ausländer. Einer meiner besten Freunde ist Türke, aber der spricht deutsch und akzeptiert unsere Verfassung und unsere Sitten usw.“

Ein weiteres Argument ist jenes der Kritik an der repräsentativen Demokratie, die ihren Namen nicht verdient, weil sie die Meinung der Nationalisten, welche ihre Meinung als Mehrheitsmeinung bezeichnen, nicht repräsentiert.

Da komme ich ins Rechnen… es gibt 80 Mio. Menschen in Deutschland. Eine „Mehrheit“ wären also mindestens 40.000.001 Menschen. Wenn die jetzt alle einen türkischen Freund haben, haben wir hier mindestens 40 Mio. von Nationalisten akzeptierte Türken. PLUS die nicht akzeptierten.

Warum reden die also immer von einem Integrationsproblem?

Äh… ich dachte immer, die große Schwäche der Nationalisten sei die Politik, die Moral, die Philosophie usw. Ich wußte nicht, daß sie nicht rechnen können.

Pogromstimmung auf web.de

web.de berichtet ja gerne über Themen, die die momentan gereizte Stimmung zwischen Christen und Moslems anheizen. Darüber habe ich bereits einige Male geschrieben und es ist ja schlimm genug. Mir geht es aber im Moment darum, festzustellen, wie weit dieses Konstrukt „Islamophobie“ trotz seiner argumentativen Lücken fortgeschritten ist. Dabei stelle ich mir die Frage, welche Themen hier wild durcheinandergeschmissen werden – in der Hoffnung, daß sie sich im Kopf verängstigter Menschen westlicher Prägung zu einem Haß verdichten, der zwar – wie gesagt – jeglicher Rationalität entbehrt, der aber trotzdem funktioniert. Ganz so, wie das bei Konstrukten eben der Fall ist.

Ausgangspunkt war der Bericht vom Überfall einiger muslimischer Fanatiker auf koptische Christen in Ägypten.
Ich habe hier keinen Moslem gesehen, der diese Tat nicht verurteilt hätte. Dennoch wird im sogenannten Meinungsforum auf web.de nun alles wild durcheinandergemischt. Und zwar so, daß ich nicht an einen Zufall glaube. Aber seht selbst:

1933 hieß das „Deutsche, wehrt Euch, kauft nicht bei Juden!“.

Kurze Zeit später:

Aha. Vom vierfachen Mord ist hier bereits die Brücke zur Verallgemeinerung auf den türkischen Staat geschlagen.

Hier noch ein paar Auszüge, an denen sehr gut beobachtet werden kann, wie nationalistische Propaganda vorgeht:

Lieber Fumin,

es gibt kein einziges „katholisches Land“. Weder Polen, noch Italien und erst recht nicht Deutschland sind „katholische“ Länder. Stichwort Säkularisation, da hast Du was verpaßt.
Deine Wahnvorstellung brennender Botschaften und haßerfüllter Menschen auf den Straßen spricht dafür, daß Du erfolgreich das Brainwashing gewisser rechtskonservativer Kräfte vollzogen hast.
Weiter ist der Papst nicht dazu da, „zu toben“ oder Protestnoten“ zu senden. Verstehe es endlich: wenn wir es ernstmeinen mit unserer Moral, dürfen wir nicht auf diese Einzelfälle von Kriminalität mit staatlichen Generalfällen von Unrecht antworten. Und schon garnicht sollten wir so dumm sein, den gesamten Islam mit ein paar Idioten gleichzusetzen.

Und natürlich, da ist es wieder: die Thematisierung der Moscheenfrage. Was bitte haben Moscheen denn mit diesem Überfall zu tun? Das hat mir bisher noch kein einziger Gegner plausibel erklären können. Es soll ein Symbol für Machtanspruch sein. Hä? Und die Argumentationskette? Tja, Fehlanzeige. Denn Minarette sind analog zum Kirchturm ein Symbol für das Himmelstreben und ganz nebenbei auch praktischerweise als Turm gebaut, um die Stimme des Muezzin vernehmbar zu machen. Aber wie soll man von Nationalisten erwarten, sich auch nur ein wenig mit Kultur zu befassen?

Da ist sie wieder, die alte Mär von der Fremdbestimmung deutscher Politik durch „die Juden“.

Und wieder: „der Islam“ soll Ausgleichszahlungen aufbringen, so als gäbe es „den Islam“ als Institution, die für Unrecht verantwortlich gemacht werden könne und als gäbe es Adressaten, die dafür entschädigt werden könnten. Personifizierungen einer Religion – das hatten wir in Deutschland schon mal mit ganz ähnlicher Ausdrucksweise.

So dümmlich dieses letzte Zitat (ich könnte Seiten damit füllen, aber ich bin kein Masochist) ist, es bringt es auf den Punkt: man fühlt sich bedroht vom Islam. Dabei ist unklar, wer man eigentlich ist, wer „der Islam“ eigentlich sein soll, wodurch man bedroht sein will. Nur eines ist klar: sie sollen weg, am besten mit Gewalt.

Der fehlende Rest, die fehlende Argumentation, wird einfach mit nationalistischer Ekstase gefüllt. Also nicht mit Rationalität, sondern Emotionalität und Nebel. D.h.: mit Schockern wie dem Beitrag über den Mord an Christen, mit Angst vor, ja, wovor eigentlich? Einer nebulösen Vorstellung eines homogenen „Islam“, der derart vereinfacht und quasi personifiziert auch als Träger und Rammbock für diese Angstgefühle dienen kann.

Die Angst muß nur noch in Haß umschlagen, aber das geht angesichts dieser Art der Meinungsmache (nicht nur wie bei web.de) fast von ganz alleine.

Wo liegt Deutschland?

turkishmom: was lebst Du?

Das ist gut erzählt, denn erklären man kann die Gleichzeitigkeit zweier Verbundenheiten (seltsamer Ausdruck) nur schwer. Dennoch ein Versuch:

Am Vorhaben der Anpeilung einer „Leitkultur“ scheitert auch die Integrationsdiskussion: sie geht von der Reinheit als Ziel aus. Reinheit der Sprache, Reinheit der Moral, Reinheit der Integrität. Dabei ist die Welt, in der Integration stattfinden soll, eine andere als das Konstrukt in den Hirnen der nationalkonservativen Kräfte. Die Welt, die echte Welt – die Realität – ist nun mal geprägt von der Gleichzeitigkeit vieler Länder mit dem Einfluß all ihrer kulturellen Einflüsse auf die MigrantInnen.

Ist jene Denkblockade – die Vorstellung, man müsse die Herkunft eines Menschen ausradieren, weil sie Integration verhindere – einmal weg, ist der Weg frei zu einer sinnvollen Vorstellung der Welt, die sich an der Realität orientiert.

Deutsche und türkische Einflüsse wie im Beispiel oben, die zusammen ein harmonisches Bild abgeben: warum nicht? Man spreche mit den vielen Menschen, bei denen das sehr gut klappt und urteile erst danach.

Es gibt keine „Reinheit der Nation“. Wer davon spricht, hat schlicht keine Ahnung von den vielen multinationalen Einflüssen in der „deutschen Nation“ (was immer das sein soll) selbst. Das betrifft den Mythos der sog. „Indogermanen“ (es gab sie nicht; das ist ein Sammelbegriff für ein Völkergemisch, das ständig auf Wanderung war) genauso wie die Unbestimmbarkeit der aktuellen „deutschen“ Kultur und ihrer Einflüsse: angesichts der Medien und ihrer Bedeutung für das tägl. Leben muß man sich doch fragen, was in Fernsehen und Internet konsumiert wird und woher es kommt. Woher kommen Blogs, die IT, die Technik, Youtube, die Popmusik, die Wikipedia usw.? Anhand dieser wenigen Beispiele wird deutlich, daß Deutschland als Begriff zwar vorhanden ist, dessen Herkunft aber nur schwer analysierbar ist. Und wenn dies – also eine Herkunftsanalyse – gelingt, zeichnen die Ergebnisse dieser Analyse doch eher das Bild eines dicht verwobenen Netzes von vielfältigen Einflüssen anderer Nationen, die wiederum selbst Netzwerke darstellen.

Integration kann also nur scheitern, wenn sie versucht, eine Art „Reinheit“ herzustellen. Es gibt keine Reinheit, nirgends: weder in der Natur (man schaue sich mal die Laboranalyse reinen Bergbachwassers an…), noch in der Kultur.

Buchtipp: „Bevor es Deutschland gab“, Reinhard Schmoeckel, Gustav Lübbe Verlag, 2004, ISBN: 3404641884

In dem Buch beschreibt der Autor, wie Cäsar einen kleinen Trick anwandte, um zuhause in Rom behaupten zu können, die Gallier endlich besiegt zu haben. Er behauptete einfach, daß östlich des Rheins keine Gallier lebten, sondern „Germanen“, womit er alle Stämme, die dort lebten und die herzlich wenig miteinander zu tun hatten oder sogar verfeindet waren, in einen Topf warf. Doch es funktionierte: „die Gallier“ waren besiegt.

Und seltsamerweise gaben „die Germanen“ dennoch keine Ruhe…

Normalerweise sollte man der Wikipedia bei derartigen Themen nicht trauen. Angesichts der Fülle gesicherten Materials aber gebe ich hier dann doch mal einen Link zum Besten:

Cäsar und die Germanen – Wikipedia

Wem auch das zu wikipedisch (sprich ungenau) ist, dem sei die Masse an ernstzunehmenden Links (ebd.) genannt, z.B. das Interview mit Jürgen Udolph, das sehr gut verdeutlicht, wie sehr Völker, Stämme und deren Sprachen und Kulturen sich gemischt haben. Wer da noch von „Reinheit“ spricht, ist völlig fehl am Platz in einer politischen Diskussion, die sich um eine deutsche Leitkultur dreht und das Integrationsproblem auf mangelnde Sprachkenntnisse von MigrantInnen beschränkt.

Wegen Kopftuch gefeuert: web.de-Meinungen voller Verständnis

Die Meldung an sich ist schlimm genug, noch schlimmer jedoch die Begründung („Die Patienten suchen Vertrauen beim Arzt. Je mehr man von einem Menschen sieht, desto größer ist das Vertrauen.“). Interessant. Das Vertrauen wächst also mit der Masse freigelegten Haares…ähm…also mir erschließt sich diese Logik nicht.

Am allerschlimmsten sind aber mal wieder die Kommentare derMeinungs-Shout-Box von web.de. Mal technokratisch („Das ist richtig. Es gibt ja schließlich Berufskleidung, dies sollte jeder berücksichtigen.„), dann wieder schillernd („das hat nichts mit rechts zu tun, das hat was damit zu tun das man als einheimischer immer wenige tollerriert wird man wird sogar dennonziert und das kann es ja nicht sein also vollkommen richtige entscheidung.„) und natürlich ganz oft einfach nur braun („Diese Hinterwältler sollen doch mal akzeptieren das wir in unserer Kultur keinen Kopftuch tragen.“ und „Dortt (Schweiz, Österreich, Anm. FB) sprechen alle Ausländer die Sprache vernünftig und nicht wie hier Kanaksprak“ – 17.47 Uhr; „ausweisen ist das beste. mit samt der familie.“ – 17.44 Uhr; usw.)

Die Strategie der neuen Rechten in Europa, die Kriminalisierung des Islam und seiner Symbole zu etablieren, scheint aufzugehen. Beweis ist dieser Beitrag um 17.34 Uhr:
Angesichts der Spannungen um religiöse Zugehörigkeiten in Europa, wäre es besser wenn Muslime in Deutschland sich häufiger zurücknehmen würden.
Andernfalls werden Kopftuch, Minarett und Co. eher als Machtsymbol, anstatt als rein religiöses Symbol verstanden.
„.

Es bedurfte nur eines Präzendenzfalles, und der war mit dem erfolgreichen Verbot von Minaretten gegeben. Die Semantik vom Machtsymbol (wortwörtlich sprach die SVP vom Minarett als einem Symbol des Machtanspruchs) hat ihre Erhebung in den Adelsstand erhalten. Alles, was den Islam repräsentiert, wird nun automatisch in ein kriminelles Licht gerückt, denn beim Minarett ist das ebenfalls gelungen – völlig egal, ob die Argumentation unlogisch war oder nicht.

SVP = Analphabeten – der Ruf des Muezzin auf deutsch

Die SVP ist gar nicht rechtspopulistisch!

Ihre Anhänger sind lediglich Analphabeten. Wären sie es nicht, würden sie nicht verbreiten, das Minarett sei ein Symbol für den Machtanspruch. Sie wären in der Lage, die deutsche Übersetzung des Adhan, des Rufs des Muezzins zu lesen. Dazu reicht ein Internetzugang und die Wikipedia vollkommen aus. Könnten sie es also, wären sie dazu in der Lage, folgende Zeilen zur Kenntnis zu nehmen:

Adhan, Ruf zum Gebet:

„Gott ist groß (größer als alles und mit nichts vergleichbar)
Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Gott
Ich bezeuge, dass Muhammed Gottes Gesandter ist
Eilt zum Gebet
Eilt zur Seligkeit (hell/Erfolg)
Eilt zum besten Werk
Das Gebet ist besser als Schlaf
Gott Ist groß (größer als alles und mit nichts vergleichbar)
Es gibt keine Gottheit außer Gott“

Wir sehen: der Adhan weist die üblichen Merkmale eines monotheistischen Glaubensbekentnisses auf. Zur Auffrischung nun das Glaubensbekenntnis der katholischen Kirche:

„Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren aus der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tag auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzet zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.“

Nicht genug der Heiligkeit: in Richtung SVP zitiere ich Jesus von Nazareth (Lk 6,41): „Den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, den siehst du;
aber den Balken, der in deinem Auge ist, den siehst du nicht.“

Minarette, von denen aus der Adhan gerufen wird, sind der SVP ein Dorn im Auge bzw. der Splitter im Auge des Bruders… sie symbolisieren laut SVP den Machtanspruch des Islam. Aha. Wie steht es dann mit dem Text der katholischen Kirche?

Jetzt werden manche einwenden, sie hielten auch davon nichts, und zwar entweder, weil sie Protestanten oder Atheisten seien, die mit dem katholischen Glaubensbekenntnis nichts zu tun haben. Diesem Einwand entgegne ich:

1. Hier der Text des Zweiten helvetischen Glaubensbekenntnisses, und derjenige der evangelischen Kirche, welcher sich vom katholischen in einem einzigen Wort (statt „katholische Kirche“ steht da „christliche Kirche“) unterscheidet.

2. Religionsfreiheit beinhaltet selbstverständlich das Recht, keine Religion ausüben zu müssen. Jedoch sollten sich die Atheisten, die das Minarett-Verbot stützen, fragen, ob sie damit nicht auch den Rechtspopulismus stützen – auch, wenn sie selbst keine Nationalisten sind. Ging es der SVP wirklich um die Verhinderung eines Machtanspruches (dagegen dürfte wohl jeder Atheist sein – dann aber müßten auch Kirchtürme abgeschafft werden) oder um das Ziehen einer feudalen Demarkationslinie – „solange Du Deine Beine unter meinem Tisch hast…“ (das widerspricht dem freiheitlichen Verständnis eines Atheisten ganz gewiß)?
Ich kenne viele Atheisten, die für sich das Recht beanspruchen, ohne Religion leben zu können, die aber allein in der Präsenz von Symbolen nicht gleich Bekehrungsversuche sehen. Das ist für mich ein Hinweis auf einen gut überlegten, rational fundierten Atheismus: glaub Du, woran Du willst, aber laß mich damit in Ruhe. Im Gegensatz dazu sind mir Atheisten suspekt, die in hysterischer Manier am liebsten alles vom Erdboden wegfegen würden, was auch nur entfernt nach Religion aussieht.

Das haben die Bolschewiken so getan und letztendlich auch religiöse Fundamentalisten in Afghanistan.

Von daher ist die Frage, ob die Unterstützung des Minarett-Verbotes aus atheistischer Sicht wirklich demokratische Grundsätze stützt oder vielmehr dem Abbau der Religionsfreiheit zuträglich ist.

31 % der Schweizer Wahlberechtigten haben für ein Minarett-Verbot gestimmt (ein kleines „Haaallo, Aufwachen!“ an die 46 %, die zuhause geblieben sind). Aber für diese Wahl mußte man ja nicht wirklich lesen können, sondern gaanz viel fernsehen und dann lediglich ein Kreuz machen, wobei die Erfolgsquote bei 50:50 lag…

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