Schreibfehler im Netz I: tagesschau.de (UPDATE)

Früjer hat man gesahgt, daß gegen rechtschreibmengel nur eines hilfft: viel lehsen. Dafon kan man – zumindest, was das geschribene im Internet angeht – heutzutagö nur noch apraten, denn jeder kann veröffentlichen wahs Er wil.


tagesschau.de im November 2009

oder:


tagesschau.de am 27.11.2009

Dank aufmerksamer Leser dieses Blogs als „echtes“ Wort identifiziert – sieht aber immer noch aus wie ein Schreibfehler:


tagesschau.de am 01.04.2010

Einen Ersatz-Fehler mußte ich nicht lange suchen. Hier nun eine einfache Jonglage mit zwei Zeiten:


tagesschau.de am 09.04.2010

Oh, beim Weiterlesen fand ich gleich noch einen Fehler…das Auslassen von Worten regt ja auch die Phantasie an:


tagesschau.de am 09.04.2010

mal mit (über dem rot Unterstrichenen), mal ohne Artikel:


tagesschau.de am 24.12.2009

auch die Semantik bleibt nicht verschont:


tagesschau.de am 15.01.2010

zum Abschluß noch ein Doppelpack mit falschen Satzzeichen und einer ganz kreativen Wortschöpfung:


tagesschau.de am 10.12.2009

Falls es Gründe gibt, wieso man die Online-Ausgabe der Tagesschau lesen sollte: das Verbessern der Rechtschreibungs-Skills kann es jedenfalls nicht sein…

Die alte Dame wird senil.

web.de: erst Drogen, dann Altenpflege

Was soll man machen, wenn man halt immer noch seinen alten Account bei web.de hat und gezwungenermaßen ab und zu Mails checken muß? Dabei stolpert man zwangläufig auf Stilblüten wie diese hier:

drogenaltenpflegekl

Wirste nix, dann wirste Redakteur bei web.de…

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