Borna live @ Grossdemo K21 am 20.11.2010

Ganz kurzfristig (gestern) wurde ich gefragt, ob ich heute bei der Großdemo gegen Stuttgart 21 eine halbe Stunde lang auftreten will.

Will ich 😉

Um 13.30 Uhr gehts los, bis dann!

SWR: „oben bleiben“ wegen „rechtlicher Hürden“ nicht in der Hitparade

Heute bekomme ich bei den Parkschützern folgende Nachricht:

„Hallo Borna,
ich habe mich bei SWR1 beschwert, dass „Oben bleiben“ nicht plaziert wurde. Jetzt bekam ich folgendes als Antwort: „Im Fall von Borna kommt auch noch eine rechtliche Hürde hinzu. Uns ist ausser einer Youtube-Version keine veröffentlichte Form des Songs bekannt.
Hier sind Urheberrechtsfragen völlig ungeklärt und wir können uns nicht leisten, so etwas zu senden. Die Regeln bei Musik sind streng und was im Internet geht, ist nicht automatisch auch im Radio sendbar.“
Stimmt das so, oder hätte es da nicht eine einfache Lösung gegeben?
Ganz herzliche Grüße
Clemens
PS: Es hiess natürlich auch, dass es eine Parkschützer Kampagne gegeben hätte-auf den Teil kann ich aber entsprechend antworten, nicht aber auf obige urheberrechtliche Geschichte“

Nachdem es „oben bleiben“ nicht in die Hitparade geschafft hatte, fragten sich Parkschützer mehrfach, woran das angesichts wiederholter Aufrufe zum Voting gelegen haben könnte. Immerhin wurden dort 1000 Titel gespielt und da sollte es doch für einen Platz weiter unten gereicht haben.
Die Diskussionen dazu habe ich teils interessiert, teils amüsiert verfolgt, mich dort aber nicht eingeklinkt. Meine Einstellung bei solchen Sachen ist die: wer wirklich gut ist, mobilisiert derart viele Stimmen, daß sie kleine steuernde Eingriffe einer Redaktion (…) ausgleicht und so gesehen habe ich eben doch zu wenig Stimmen gehabt.
Man muß verlieren können, ohne gleich „SCHIEBUNG!“ zu rufen.

Der Hinweis mit der GEMA ist allerdings seltsam: es gibt keine ungeklärten Fragen bei dem Song. Alles ist von mir komponiert, getextet und eingespielt und vor allem ist dies bei der Online-Recherche der GEMA-Seite von jedermann einsehbar.

Aber was solls, man kann ja jetzt nicht im Nachhinein ein großes Ding draus machen, wie sähe das denn in der Öffentlichkeit aus…? „Jetzt klagen die auch noch einen Platz in der Hitparade ein…“

Nee, „oben bleiben“ hats eben einfach nicht geschafft und die Entscheidung ist zu akzeptieren, Punkt.

Aber ein wenig schmeichelhaft ist es schon, daß wohl die Stimmen für eine Platzierung ausgereicht hätten, dann jedoch aufgrund „rechtlicher Hürden“, die es gar nicht gibt, eine Entscheidung gegen den Song gefallen ist.

Im folgenden noch mein Statement bei den Parkschützern:

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Hi,

ich habe die Diskussionen um die SWR-Hitparade verfolgt und mich bewußt rausgehalten. Nachdem mir geschrieben wurde, daß der SWR die Nicht-Platzierung des Songs „oben bleiben“ auf „rechtliche Hürden“ zurückführt und dies die Diskussionen wieder angeregt hat, möchte ich hier wie folgt Stellung nehmen:

sämtliche Rechte an „oben bleiben“ liegen bei mir.
Ich habe den Song komponiert, getextet, arrangiert, alle Instrumente und alle Stimmen selbt eingespielt bzw. eingesungen.
Er ist bei der GEMA gemeldet und die o.g. Daten können jederzeit in der Online-Recherche https://online.gema.de/werke/ eingesehen werden. Es gibt also keinerlei rechtliche Fragen, die offen wären.
Anfallende Gebühren müssen zwar direkt an die GEMA, nicht an einen Verlag gezahlt werden – für den SWR ändert das aber gar nichts.

Ich möchte dennoch davon absehen, hier Vermutungen zu unlauteren Vorgängen zu äußern. Ich gehe davon aus, daß das Ergebnis rechtens ist – zwar nicht absolut in bezug auf die Votingzahlen, wie ja die div. E-Mails zw. Euch und dem SWR implizit belegen, dafür aber im Hinblick darauf, daß man als unbekannter Act mehr leisten muß, um von etablierten Medien wahrgenomen zu werden. Das ist ein wenig ungerecht, aber es ist mEn keine Verschwörung oder so was.
Wir kennen das von der Berichterstattung über die Demos: wir hatten längst schon Zehntausende auf der Straße, bis wir wahrgenommen wurden – und dann mußten wir wahrgenommen werden. Bei den Befürwortern haben weit weniger Teilnehmer ausgereicht, und es stand ständig in gleichmacherischem Jargon („Befürworter und Gegner protestieren zu tausenden…“) etwas dazu in den lokalen Medien.

Also keinen Groll: aus diesem Blickwinkel betrachtet waren es dann doch zu wenig Stimmen, als daß der SWR gezwungen gewesen wäre, den Song unbedingt ins Programm zu nehmen (weil vielleicht tausende für den Song gevotet hätten – da gibts dann auch für den SWR keinen Grund, nicht die Online-Recherche der GEMA zu bemühen).
Für mich ist es ein Erfolg, daß viele Menschen sich hier und beim SWR für meinen Song stark gemacht haben, und selbstverständlich bin ich auch dankbar.

Aber man sollte dieses Thema nun abhaken. Also klar: mich verwundert die Begründung mit den „rechtlichen Fragen“ auch, denn bei der Eisenbahnromantik-Sendung waren das zwei kurze Telefonate mit dem Redakteur und alles hat wunderbar geklappt.

Trotzdem weise ich darauf hin, was allgemein für diese Stuttgarter Bewegung gilt:

machen wir uns nicht abhängig davon, wie wir von etablierten Medien wahrgenommen werden. Das haben wir nicht nötig. Wir sollten voller Selbstvertrauen darauf schauen, was wir erreicht haben. Mehr noch:
wir sollten uns freuen, wenn bspw. Teilnehmerzahlen bei Demos später in Medienberichten runtergerechnet werden, denn das verrät, daß wir offensichtlich ganz schön stark sind, denn sonst wären unlautere Tricks nicht nötig.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns auf diese Stärke konzentrieren könnten.

Also: mein Song hats nicht geschafft, aber auf youtube hat er im Moment so ca 35000 views, und das, ohne von SWR gespielt worden zu sein 😉

Viele Grüße und Kopf hoch!

Borna

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wen interessiert die SWR-Hitparade?

S21-Befürworter weinen Krokodilstränen um den Park…

Stuttgarter Zeitung online: iiihhh, Camping!

Nein, das ist kein Campen im eigentlichen Sinne des Tourismus.

Das soll es aber auch nicht sein. Hier passiert etwas Spannendes: Menschen bemächtigen sich eines (Wohn-)Raums, der von der Öffentlichkeit nicht genutzt wird.
Der besagte Teil des Parks soll ja bekanntlich Stuttgart 21 weichen, die Parkschützer sind dagegen.
Ob sie es nun schaffen, oder nicht: ein öffentliches Interesse an diesem Teil des Parks kann von Befürworterseite logischerweise nicht mehr bestehen. Mit klaren Worten:
wenn man Befürworter von S21 ist, will man dieses Gelände doch sowieso dem Erdboden gleich machen. Was gibt es da noch zu schützen?

Schauen wir mal in den Artikel. Dort heißt es:
„Die IG (Bürger für Stuttgart 21, Anm. F.) spricht von „Müll, Dreck überall, dem Rasen als Schlammfeld“ und sammelt derzeit Unterschriften für eine Sammelbeschwerde beim baden-württembergischen Staatsministerium.“

Die „IG“ betreibt die Facebook-Präsenz der Befürworter. Dort wird massiv PR für S21 (und gegen K21) betrieben. Zuletzt wurde die Präsenz dazu genutzt, die Spuren der T-Shirt-Affäre zu verwischen.

Und nun soll eine Sammelbeschwerde auf den Weg gebracht werden. Im Hinblick auf die weiteren Aktivitäten der Facebook-Präsenz wird einem schnell klar, daß es gar nicht um deren rechtliche Seite geht – ob da jetzt Konsequenzen, vielleicht gar eine Räumung folgen sollen. Es geht darum, das zu tun, was die S21-Befürworter seit langem tun:
dem Widerstand eine negative Etikette aufzudrücken.

„Seht her, die Gegner von S21 sind asoziale, obdachlose und ungepflegte Müllproduzenten.“ – so soll sich das der potenzielle CDU- S21-Befürworter denken.

Die negativen Eigenschaften einiger weniger werden auf die gesamte Masse übertragen. Dazu brauchen sich Stefan Wöhler und Sven Willing, die Betreiber der Präsenz, noch nicht einmal die Finger schmutzig zu machen und selbst diese Verallgemeinerung durchzuführen. Es reicht, wenn die Stuttgarter Zeitung mit einer 25-Foto-Strecke Punks im Müll zeigt. Den Rest erledigt dann das auf Ordnung und Sauberkeit programmierte Hirn jener, für die die Schwäbische Kehrwoche der Ausgangspunkt sozialer Kontakte in der Nachbarschaft ist. Hier wird ein Bild vom Park gezeichnet, das völlig unzutreffend ist: der Park, das soll eine Müllhalde sein, ein Treff von Obdachlosen.

Ich selbst habe mich überzeugt: selten habe ich an einem öffentlichen Platz eine derart offene und gleichzeitig sinnerfüllte Athmosphäre erlebt. Hier, wo am 30.09. so viel Gewalt gegenüber friedlichen Demonstranten ausgeübt worden ist, genau hier ist das Volk geblieben. Es hat ohne rituellen Schnickschnack diesen Platz zu einem Platz des Happenings gemacht, allein durch seine Präsenz und den offenen Diskurs vor Ort – gerade auch mit Befürwortern des Projekts.

Die Kriminalisierung der Demonstrationen ist anhand der Äußerung der IG, „die Parkschützer“ hätten den Park „verschmutzt und zerstört, und zwar mehr, als es die Bauarbeiten für Stuttgart 21 je tun werden“ völlig offensichtlich: „Am Anfang habe das Land die Dauermahnwache mit einem Zelt genehmigt, „alles andere ist illegal“.

Menschen sind zu hunderttausenden gegen S21 demonstrieren gegangen und stelbstverständlich haben sie es vor Ort, im Park getan. Daß dabei das Gras zertrampelt wird, ist vermutlich nicht zu vermeiden, wobei man dazu sagen muß, daß die größte Zerstörung durch das Wasser der Wasserwerfer am 30.09. entstanden ist. Wenn es regnet, geht auch kaum jemand in den Park – eine natürliche Regulierung sozusagen: ist es durch Regen naß, ist der Rasen anfällig, aber bei Regen läuft auch fast keiner drüber.

Die Regierung war aber der Meinung, zu einem Zeitpunkt hoher Frequentierung, während einer Schülerdemo, Wasserwerfer einsetzen zu müssen. Daß das dann zu zerstörtem Rasen führt, ist demnach nicht die Schuld der Demonstranten, denn man hätte die Menge an Menschen ja nicht einfach nach Hause schicken können mit dem Hinweis, daß ansonsten ja der Rasen kaputtgeht. Viel leichter wäre es gewesen, die Wasserwerfer trocken zu lassen. Da reicht ein Befehl, und der Rasen bleibt ganz.

Aber mal abgesehen vom Rasen:

Es wurden hunderte Menschen am 30.09. verletzt, manche davon schwer. Und die Befürworter sorgen sich um den Rasen, der dabei zerstört worden ist; einen Rasen, den sie zugunsten einer kalten 50er-Jahre-B-Science-Fiction-Movie-Architektur sowieso weghaben wollten, mitsamt der Bäume und der kulturellen Bedeutung dieses Ortes für die Menschen.

Dafür ist ihnen nichts zu schade: sie fotografieren 5 Punks mit ihren Zelten, eine zerbrochene Bierflasche und ungespülte Tassen, lassen es unter dem Deckmantel freien Journalismus´ in der Lokalzeitung veröffentlichen und nutzen es für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wie die Sammelbeschwerde.

Der Park ist längst mehr als nur ein Park: er hat symbolische und tatsächliche Bedeutung für die gesamte Bewegung gegen Stuttgart 21. Dabei liegen manche Symbole wie die gefährdeten Bäume auf der Hand:

Symbol des Lebens, gewachsen in Jahrzehnten – manche Bäume sind über 200 Jahre alt usw.
– weitere Symbole sind dazugekommen: die Parkwache als Symbol für die Wachsamkeit oder ein erwachtes Bewußtsein nie repräsentierter Bürger, die merken, daß es offensichtlich keine Möglichkeit gibt, Macht vertrauensvoll abzugeben, ohne sie direkt und selbst zu kontrollieren.
– dann der Park als Versammlungsort: hunderttausende von Menschen verbinden damit Erlebnisse aktiver Demokratie in Form der wiederholten Demonstrationen
– und natürlich gibt es noch die unzähligen Kunstwerke vor Ort – sie aufzuzählen, ist anhand ihrer Masse nicht möglich. Sie reichen von einfachen Sympathie-Bekundungen bis hin zu gewitzten Aktions-Kunstwerken wie den Schleifen an den Zweigen der Bäume, an denen Kinder ziehen, ohne die Zweige abzubrechen.

Dieser Schloßpark ist ein Ort öffentlichen Lebens geworden und dieser seltene Umstand führt zu Begegnungen, die in einer schlafenden Gesellschaft nie möglich wären: Menschen unterschiedlichster Art begegnen sich in einer offenen, wohlwollenden Athmosphäre.

Allein deshalb schon gehört der Park geschützt und eines kann den Betreibern der Sammelbeschwerde gesagt sein: die Parkschützer werden langfristig ganz bestimmt besser für den Rasen sorgen als die S21-Gegner, denn letztere wollen ihn ratz-fatz beseitigen, um eine überdimensionale Käsereibe darauf zu bauen.

Zum Vergleich:

Kein Witz: Geld von S21-Gegnern stinkt nicht!!!

Ein S21-Befürworter geht in einen Laden. Er kauft ein Pack Bananen und ein Pack Gurken.
„Macht 2,10 €“, sagt der Ladenbesitzer. Und freut sich.
Danach geht ein S21-Gegner in den Laden und kauft ebenfalls ein Lügenpack Bananen bzw. ein Lügenpack Gurken.
„Machtmißbrauch 2,10 €“, sagt der Ladenbesitzer. Und freut sich auch.

Warum?

Weil Geld nicht stinkt und es völlig egal ist, von wem die 2,10 € kommen. Es sei denn, der Ladenbesitzer merkt plötzlich, daß die Menge der S21-Gegner einen wichtigen Teil seiner Kundschaft ausmacht. Wie merkt er das? SO:

Und kurze Zeit später hängt in seinem Schaufenster ein Schild: „Stuttgart 21

Wenn Rockenbauch furzt…

Der SWR mal wieder…

Ich war heute auf der Demo gegen Stuttgart 21. Der SWR behauptet folgendes:

„Der Leiter des Theaterhauses Stuttgart, Werner Schretzmeier, sagte, niemand habe etwas gegen einen modernen Bahnhof. Er könne sich jedoch nicht erinnern, wann sich Politiker so vehement für die Bildung eingesetzt hätten und sprach von Verschwendung.“
Screenshot:

Dann darf Fr. Gönner sich über das Motto der Demo empören:

Wenn man das als Unbeteiligter / Unwissender liest, denkt man doch so was wie:
„Ach ja, die Künstler… egal, wie gut sie sind, von Politik haben sie ja doch keine Ahnung“
„man kann nicht einfach Äpfel mit Birnen aufrechnen“
„Soziales und Verkehr sind doch zwei völlig verschiedene Töpfe“
usw.

Tja, nur leider hat der SWR offensichtlich „vergessen“, daß Schretzmeier das Wort „KOPFbahnhof“ benutzt hatte.

Nur ein Wort? Unwichtig? Mitnichten!

Hätte Schretzmann „Bahnhof“ gesagt, hätte man ihm unterstellen können, er sei einfach nur neidisch, weil in Zeiten knapper Kassen halt eben auch an der Kultur gespart wird. Und da stürze man sich eben auf jedes womöglich noch so sinnvolle Projekt wie einen modernen Bahnhof, gegen den man ja nichts habe.

Das hat Schretzmann aber nicht gesagt. Er ist NICHT einfach für irgendeinen modernen Bahnhof. Er ist komplett gegen DIESEN neuen S21-Bahnhof, weil es gute Argumente gegen ihn gibt. Und DAZU ist es empörend, daß er in seiner Branche – wie jeder andere in seiner Branche – beobachten muß, wie dauernd „kein Geld“ mehr da sein soll.
Er ist ABSOLUT für einen modernen KOPFbahnhof.

Der SWR stützt damit die Fehlanalyse der CDU, das Projekt sei ja ganz OK, aber eben nicht richtig kommuniziert. Man müsse nur die richtige PR machen, es den (dummen) Leuten klarmachen…

Eines noch zu Frau Gönner:

sie widerspricht sich selbst. Zuerst bestreitet sie einen Zusammenhang zwischen der Wirtschaftlichkeit von S21 und Sozialausgaben – dann nämlich, wenn die Projektgegner davon ausgehen, daß der Bahnhof unwirtschaftlich ist und Löcher in die Kassen reißt.
Und dann macht sie in alter CDU-Manier weis, daß die Wirtschaftlichkeit von S21 sich auf die Steuern und somit positiv auf Sozialausgaben auswirke.

Wie kann man sich derart widersprechen?

Mal ganz abgesehen davon frage ich mich, warum dieser Gedankengang Gedankenirrweg dem SWR einen Absatz wert ist. Wenn Rockenbauch furzt, dann stehts ja auch nicht im Artikel über die Pro-21-„Demo“.

Stuttgart 21: das Kartell… äh, das Quartett

Das Stuttgart 21-Quartett zum Runterladen, Ausdrucken, Ausschnibbeln und spielen auf dem Fakeblog – Danke Floyd!

Kostprobe:

Borna live @ Wagenhallen / S21 Quartett

Konzert-Hinweis: Borna und die B-Kapelle

Im Rahmen der langen Nacht des Autos gibts einen Mini-Gig mit 3 Songs von mir zu hören.

Wo: Wagenhallen, Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart
Wann: 28.10.2010, zwischen 21.00 und 22.00 Uhr
Eintritt: frei

weitere Infos:

Lange Nacht des Autos

Programm Wagenhallen

Anfahrt (pdf)

 

Bis dann,

Borna

UPDATE:

Die Veranstaltung ist ein S21 im Rahmen der Langen Nacht des Autos.
Zum Thema S21 hat Floyd auf dem Fakeblog ein S21-Quartett reingestellt – unbedingt ansehen!

Volksverhetzung auf Pro-S21-Veranstaltung

Nach der Demo, bei der laut Angaben der Veranstalter 50000 Menschen da gewesen sind, habe ich noch an einem spontanen Demozug teilgenommen. Der wurde von der Polizei auf die Konrad-Adenauer-Straße gelenkt, vorbei an einem von Bereitschaftspolizei gesicherten Landtag… für den sich kein Schwein interessiert hat.


(Souvenir aus Berlin, hat irgendwie auch was mit Demokratie zu tun, aber was nur…? Man beachte das Detail ;-))
(Foto Nr. 1)

Wir (also ich und der andere, nicht der ganze Demozug) sind dann einfach mal zur Pro-Demo gegangen. Die dort vorhandene Menge schätze ich auf ca 2000 – 3000 Menschen, allerdings waren einige der dort Anwesenden Gegner von S21.

Dabei fiel mir nach einiger Zeit ein Banner auf, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:


(Foto Nr. 2)

Da bleibt einem erst Mal die Spucke weg. Begriffe schwirren durch meinen Kopf… Diffamierung? Volksverhetzung? Bagatellisierung des Holocaust? Verleumdung? Verletzung der Friedenspflicht? Alles gleichzeitig?

Ich habe diesen Banner gegen 17.00 Uhr fotografiert. Als ich die übriggebliebenen Grüppchen der Befürworter gegen 18.00 Uhr verlassen habe, war er inzwischen nicht mehr da.

Dabei fiel mir folgender Gesell auf:


(Foto Nr. 3)

Wir sehen: man darf sogar gegen das Vermummungsverbot verstoßen, wenn man auf der richtigen opportunen Seite ist.

Während der Veranstaltung versuchte ein Krankenwagen, durch die Menge der Befürworter zu kommen. Dies gelang zunächst nicht. Einer der Redner mußte erst von der Bühne aus dazu auffordern, dann kam der Krankenwagen langsam durch.
Angeblich kam der Rettungswagen aus anderen Gründen nicht durch. Dazu gibt es widersprüchliche Angaben in den Kommentaren, von im Weg stehenden Pollern bis zu einem nicht gefundenen RTW-Schlüssel.
Ich ändere dennoch diese Passage und weise darauf hin, daß etwas derartiges in etablierten Medien und schon gar nicht von Befürworterseite geschehen ist, als sich das Gerücht, eine Frau sei im RTW nicht durch die Menge der Gegner-Demonstranten gekommen und deshalb verstorben, als solches bestätigt hatte: das Katharinenhospital bestätigte, daß die Frau bereits vor Antritt der Fahrt ins KH verstorben war.

Selbiges beim Verlassen der Veranstaltung:


(Foto Nr. 4)

Ob dadurch wohl jemand zu Schaden gekommen ist?Laut Kommentaren (siehe unten) nicht. Das freut mich.

Jedenfalls wundert es mich nicht, wieso diese Veranstaltung trotz massiven PR-Aktionismus´(Ausschank von Wein und Sekt, Darreichung von Schnittchen, kostenlose Busfahrten zur „Demo“ usw.) so schlecht besucht war:
warum sollten Menschen für etwas demonstrieren, das von den Mächtigen mit aller Gewalt durchgedrückt wird? Wer gerne Marionette spielt, wird das sicher tun, aber mehr 3000 Leute habe ich nicht gesehen.
Ein Blick hinter die Kulissen enttarnt, woher die Plakate kommen und erklärt bestens, was mit „Filz“ gemeint ist:

(Foto Nr. 5: teric)

Kein Kommentar zu diesem Foto:


(Foto Nr. 6: Anja vom KOPF_HOCH_TEAM)

Eines noch:

in der Landesschau wurden die Zahlen mal wieder verfälscht, dennoch sprachen selbst diese verfälschten Zahlen eine deutliche Sprache: angeblich 8000 pro, 16000 contra das Projekt.
Witzig war ja auch, daß jeder Stuttgarter oder einer, der in Stuttgart mal shoppen war, erkannt hat, daß beim Kameraschwenk über das pro-Publikum die Königsstraße, also die Einkaufsmeile Stuttgarts gezeigt worden war.

Und jetzt kommt das beste:

mitten in die Einkaufsmeile haben die das da gestellt:


(Foto Nr. 7)

Absperrgitter, und zwar nicht direkt vor der Bühne, sondern gut 30 Meter davor. Jeder, der schon mal an dieser Stelle war, weiß: das ist quer zur Laufrichtung der Shopping-Kundschaft. Somit entsteht ein Stau und bis Ortsunkundige es geschafft haben, dieser Barriere auszuweichen, ist schon mal der eine oder andere Schwenk fürs Staatsfernsehen gemacht, der dann 8000 Befürworter suggeriert.

Dazu hier nochmal ein Foto, das ich beschriftet habe:

(Foto Nr. 8a, Quelle: trueten.de)

Und hier nochmal im Detail:

(Foto 8b)

Solange die Befürworter sich derart arrogant verhalten, solange sie also so offensichtlich damit rechnen, daß keiner den groben Unfug bemerkt, den die veranstalten, um mit Tricks und Übertreibung wenigstens auf die Hälfte der runtergefakten Gegnerzahlen zu kommen, solange brauchen wir keinerlei PR. Das erledigen die schon selbst und bisher hat es ja auch wunderbar funktioniert.

Und wenn die jetzt denken, daß sie sich noch schlauere Tricks einfallen lassen müssen, empfehle ich einfach mal: umdenken und zur Moral zurückkehren. Das ist immer gut, ob es opportun ist oder nicht, denn die Tugend trägt den Lohn in sich.

Und darum:

Update:

ich habe folgende Fotos der Pro-Demo im Netz gefunden (Autor bitte bei mir melden!) und sie auf Gipm zusammengeschoben. Soll mal jeder selber zählen: sind das, wie von den Befürwortern behauptet, 10000 Leute?


(Foto Nr. 9)

Da dies aus zwei Fotos zusammengesetzt ist, bei denen der Fotograf einen Schwenk gemacht hat, sind zwangsläufig Überschneidungen drin. Deshalb habe ich die Überschneidung etwa bei der Mitte der Menge (nicht der absoluten Mitte des Bildes!) angesetzt. Das führt dazu, daß im oberen Teil Menschen nicht und unteren Teil Menschen doppelt auf dem Bild sind, was man an den Hinweisen in Punkt 1. und 2. erkennt. Ich denke, daß sich beide Mengen die Waage halten.

Update:


(Foto Nr. 10)

Links:

„Demokratisches Stuttgart“ zur Frauenfeindlichkeit in Werbekampagnen der Projekt-Befürworter

trueten.de: S21-Veranstaltung ein Flop

Bei Abriss Aufstand

Kopfbahnhof 21

Konzerthinweis:

Stuttgart 21 Spezial: Lange Nacht des Autos
Konzert-Hinweis:

Im Rahmen der langen Nacht des Autos gibts neben Redebeiträgen und einer Video-Installation einen Mini-Gig mit 3 Songs von mir zu hören.

Wo: Wagenhallen, Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart
Wann: 28.10.2010, zwischen 21.00 und 22.00 Uhr
Eintritt: frei

UPDATE:

Screenshot vom 25.10.2010: SWR-Online-Nachrichten

10000…dabei sprach die Polizei selbst bereits von 60000 am 01.10.

Protest S21: äh…in welcher Richtung halte ich den Lauf?

Über die Vorkommnisse am 30.09. im Stuttgarter Schloßgarten brauche ich ja wohl keine Worte mehr zu verlieren, als ich es bereits hier und hier getan habe.

Sie hatten die Bundesrepublik aufgerüttelt. Zu viele Augenzeugen, zu viele youtube-Videos hatten die Medienmaschinerie etablierter Politik entlarvt. Der einzige Weg für ebendiese, einigermaßen trocken aus dem Sturm der Entrüstung, den diese Bilder und Berichte ausgelöst hatten, rauszukommen, wäre eine Entschuldigung, wären rollende Köpfe gewesen. Und weil die Maschinerie genau das nicht zuließ (wer übernimmt schon freiwillig die Verantwortung für ein Desaster?), wurde trotz des Übermaßes an Gegenberweisen die UNwahrheit verbreitet, Rentner und Schüler hätten eine paramilitärisch ausgerüstete Polizei zu hartem Durchgreifen provoziert. Und genau das hat wiederum zu noch mehr Protesten geführt. Ergebnis: die Demonstrationen am 01.10., 04.10. und 08.10. waren die bis dato größten mit 100000, 55000 und 150000 Menschen.

Nun war gestern die angekündigte Großdemo mit Konstantin Wecker am Schloßplatz. Es war kalt und nieselig und demnach sind ca. 25000 Demonstranten durchaus als Erfolg zu sehen – die Samstagsdemos waren bisher immer eher enttäuschend.

Gegen Ende jedoch wurde es dann leicht spannend, als das Gerücht über Twitter verbreitet wurde, daß ca. 40 Personen den Südflügel besetzt hätten. Kurz danach wurde das auch live als Video von drinnen gestreamt. Um die 9000 Betrachter bewiesen, wie sehr die Bilder vom 30.09. das Bewußtsein um zivilen Ungehorsam und die Reaktion der Polizei darauf geprägt hatten, wie groß das Interesse an den Vorkommnissen um S21 herum inzwischen ist.

Die Kamera war fast andauernd auf die Brandschutztür gerichtet – diese war verschlossen und um die aufzubrechen, bedarf es eines Rammbocks der Größe Gronds.

Irgendwann kam die Polizei auf die Idee, die Angeln, das Schloß und den Türschließer zu flexen, was im gefühlt 17. Versuch dann auch gelang.

Die Spannung stieg und während die Rammstöße die Tür immer ein wenig mehr aus den Angeln drückten, hatte man als Twitter-Konsument genügend Zeit, sich die Erstürmung des besetzten Südflügels in allerfeinster GSG9-Manier vorzustellen.

Und dann kam der heiß ersehnte Moment. Die Tür flog auf und aus etwas Rauch und Staub kam…

…nicht Darth Vader. Auch nicht Rambo.

Da standen zwei PolizistInnen mit Neon-Weste flankiert von ein paar BePos. Sie liefen ganz entspannt auf die Besetzer zu und fragten nach dem Sprecher der Gruppe. Dem übermittelten sie in schwäbelndem Hochdeutsch relaxed die Aufforderung, das Gebäude in kleinen Gruppen zu verlassen.
Dies geschah und alles war vorbei.

Irgendwie blieb ein Gefühl der Ratlosigkeit…
was hatte diese Aktion nun bewirkt?

Die Parkschützer sprechen heute von einer wichtigen PR-Aktion.

Nun, dem widerspreche ich aus vielerlei Gründen.

Zunächst einmal ist eine PR-Aktion geplant. Das war diese Aktion zwar auch, aber zur Planung gehört meiner Meinung nach vor allem die Frage, wie bei einer inszenierten Auseinandersetzung das Verhalten der Akteure in der Öffentlichkeit bewertet werden wird. Was bleibt am Ende im kollektiven Gedächtnis haften? Welche Assoziation wird durch das Wort „Südflügelbesetzung“ beim Normalbürger – und die wollen wir ja erreichen! – ausgelöst werden?
Ich denke, es wird folgender Gedanke sein: „Och, die Polizei war ja ganz niedlich…“.

Wenn also das Ziel der Aktion war, auf das Verhalten der Polizei hinzuweisen, dann ist das in einer Art gelungen, die sicher nicht erwünscht war: die Polizei hat sich völlig vorbildlich verhalten. So hätte man sich das am 30.09. gewünscht.

Nicht, daß ich mir gewünscht hätte, die Polizei hätte sich gestern wie am 30.09. verhalten, keineswegs! Ich bin zwar überwältigt von der Welle der Solidarität, die der unverhältnismäßige Einsatz der Polizei an jenem Tag in der Republik ausgelöst hatte und freue mich darüber. Aber ich würde mich natürlich nicht über eine weitere Gewalt-Eskalation freuen. Wer die Eskalation jenes Donnerstags im Hinblick auf den Auftrieb, den die Protestbewegung dadurch erhalten hat, als in diesem Sinne positiv und womöglich wiederholenswert bewertet, hat da irgendetwas nicht verstanden. Die Polizei hat sich also zum Glück vorbildlich verhalten.

Aber war das Glück?

Nein.

Sie hat sich vollkommen absichtlich vorbildlich verhalten.

Klingt seltsam? Nun, man stelle sich vor, wie Rech und Mappus gestern Abend in der Kantine des Landtages zusammensitzen und ein weiteres Mal darüber grubeln, wie sie das Image der Prügelpolizei loswerden können.
Und dann sagt Mappus: „Vielleicht könnten wir ja eine Aktion zivilen Ungehorsams inszenieren, die wir dann durch Kuschelpolizei auflösen…?“
Und der Rech so: „Nee, das blickt doch jeder, daß das inszeniert ist. Wozu sollten die Demonstranten eine Aktion durchführen, bei der sie sich dann von der Polizei zur Ordnung bitten lassen und dem dann auch noch Folge leisten?“
Mappus so: „Stimmt, ja. Und dann wäre ja noch die Frage, welchen Akt des zivilen Ungehorsams die im Moment vollbringen könnten…es wird im Moment ja nirgends abgerissen. So blöd sind die auch nicht.“
Rechs Handy klingelt (Nationalhymne). Der nimmt den Anruf an und nach kurzer Zeit erhellt sich sein Gesicht.
Anschließend Rech zu Mappus: „Vergiß meinen letzten Satz. Die sind so blöd und haben den Südflügel besetzt.“
Und der Mappus dann: „Also los: wir präsentieren den Medien die friedlichste Aktion, die man je bei der Räumung einer Hausbesetzung gesehen hat.“

Einen weiteren Grund habe ich Rech gerade eben in den Mund gelegt. Stellt Euch mal vor, die verbarrikadieren sich da drin und natürlich muß die Polizei abriegeln – nennt mir einen einzigen Menschen in Deutschland, der dafür kein Verständnis hätte. Und dann ließe sie die Besetzer einfach drinnen schmoren…weil durch die Besetzung des Südflügels nichts, rein gar nichts verhindert wird. Die Arbeiten dort ruhen sowieso und S21 wird zumindest dadurch überhaupt nicht verhindert, kein bißchen.

Und dann müssen die ganz kleinlaut nach 3 – 4 Tagen darum bitten, daß man sie rausläßt, weil sie endlich wieder anständig scheißen wollen, geschweige denn von dem Umstand des Hungers bzw. Durstes, der Übernächtigung und womöglich, weil die am Montag zur Schule oder zur Arbeit müssen…das Ganze ist noch glimpflich verlaufen. Es hätte ein PR-Desaster werden können.

Wann beginnen die Leute endlich mal, zu denken?

Wozu einen Südflügel besetzen, der im Moment nicht abgerissen wird? Wozu das Spiel an sich reißen, wenn der Gegner die Trümpfe in der Hand hält? Das ist so, als hätte der starke Junge von nebenan einem den Ball zurückgegeben, nachdem die Mama interveniert hat und man läge ihm den Ball vor die Füße und nähme ihn wieder weg, damit es so aussieht, als sei man stark…

Ich habe kein Problem mit organischem zivilem Ungehorsam – eine Menge von 100000 Menschen setzt sich, wie bei den letzten Demos, irgendwann einfach in Bewegung, da kann man nichts machen, dann gibt es einfach einen Demozug, ob der geplant war oder nicht.
Und wenn jeder weiß, daß der Grube in der Liedehalle ist und der IHK die Show vorspielt, die sie sehen will – also Rendite-Hochrechnungen -, dann ist es für mich vollkommen OK, wenn Menschen, die ein paar hundert Meter weiter gegen all das demonstrieren, zur Liederhalle ziehen, um friedlich, aber lautstark zu protestieren.

Daß diese Menge dann aber die Tiefgarage blockiert oder Autos mit Aufklebern zukleistert, obwohl sie damit Gegner und Befürworter des Projektes schädigt ist genauso dumm wie die klägliche Vorstellung der Besetzer gestern abend, denn man muß sich, wenn man schon den Kampf um die Selbstinszenierung eingeht, immer fragen: wie sehe ich dabei aus bzw.: wer geht aus diesem Kampf als Sieger hervor?

Es war die Polizei.

Ich könnte mir vorstellen, daß so manch einer gestern gesagt hat: hach ja, es gibt sie noch, „unsere“ friedliebende Landespolizei – und das völlig zurecht! Ich bin von Politessen fürs Falschparken schon blöder angemacht worden als die Besetzer gestern von der Polizei…

Verstehe mich bitte keiner falsch: inhaltlich ist mein Standpunkt zur S21 der Gleiche wie zuvor. Ich gehe sogar weiter: meine Bewertung des Vorgehens der Polizei vom 30.09. ist durch den gestrigen Akt in keiner Weise beeinflußt – der 30.09. steht für ein barbarisches Vorgehen der Polizei.
Aber was denkt der bisher Unbeteiligte? Noch schlimmer: was denken jene, die bisher aus reiner Loyalität für S21 waren, zwischenzeitlich aber aufgrund der skandalösen Vorkommnisse am 30.09. ins Wanken geraten waren?

Das muß man einfach im Auge behalten. Diese Auseinandersetzung findet über die Medien statt – kein Schwein hat sich für die 4000 Leute interessiert, vor denen ich im Mai gestanden bin. Nun sind es (abgesehen von gestern) 100000 und mehr, weil der einfache Wille des Volkes auf mehr Beteiligung an der Politik mit Füßen getreten worden ist und sich die etablierte Politik entblößt hat. Man konnte den 30.09. nicht planen, denn die Proteste waren organisch, frei, ungezwungen und die Ausschreitungen nicht inszeniert, zumindest nicht seitens der Demonstranten. Genau das Gegenteil gilt für die Seite der Projekt-Verantwortlichen einschließlich Einsatzkommandos der Polizei.

Das nun wiederholen zu wollen, nur, weil es aus 5000 Leuten 50000, 100000, 150000 gemacht hat, ist dumm. So was wie am 30.09. kann und darf sich nicht wiederholen.

Also muß man im Kopf durchspielen, was passiert, wenn man bewußt mit den Medien spielt.

Der 30.09. reicht als Beweis staatlichen Willens zur Durchsetzung seiner Macht gegenüber den Bürgern. Warum soll man das „toppen“?

Borna: „an den nächsten tag“

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