HDE seit Jahren zufrieden – vor dem Weihnachtsgeschäft…

Jedes Jahr dasselbe:

der HDE bezahlt überzeugt die Medien, darüber zu berichten, wie unglaublich toll doch das Geschäft läuft.

Damit die dummen Menschen auf der Straße meinen, sie würden etwas verpassen, wenn sie jetzt nicht auch in den nächsten Laden rennen würden und ihr Geld ausgeben. Und was das Schlimmste ist: die normative Kraft von Medienmeldungen wie diesen ist hinlänglich bekannt.
Folge: die dummen Menschen auf der Straße meinen tatsächlich, sie würden etwas verpassen und rennen in den nächsten Laden, um ihr Geld auszugeben. Tatsächlich.

Und die schlauen sparen den größten Teil ihres Geldes für die vielen Rechnungen, die zum Jahresende/Jahresanfang zu bezahlen sind auf. Oder, wenn sie unbedingt etwas kaufen müssen:
sie warten auf den Preissturz Anfang Februar.

Ich kann es nur empfehlen, es lohnt sich.

Angesichts der Veralltäglichung einer angeblichen Terrorgefahr finde ich hier eine tatsächliche: die Gefahr vor dem Konsumterror, nur gibt es keine Polizei, die etwas dagegen tut.

Brainwashing II

Gähn.

Und wieder langweilt uns der HDE mit gespielter Euphorie. Was bringt die Vervierfachung des Netbook-Verkaufs, wenn der Umsatz in diesem Jahr insgesamt um 1,5 % gesunken ist?

Man kann die Leute nicht für dumm verkaufen. Es ist zu leicht, an Informationen wie jene mit der Umsatzeinbuße zu kommen.

Jetzt werden irgendwelche Leute sagen, daß die Medien mitspielen müssen, wenn der Handel, der abhängig ist von diesen Werbemechanismen, funktionieren soll.

Wer sagt denn, daß er das soll? Oder sogar muß?

Vielleicht ist es ein Segen, wenn herauskommt, daß die Menschen endlich darauf reagieren, daß die Rezession im Gange ist? Warum soll ich mir von der Wirtschaft einreden lassen, meine Energie in den Kreislauf von Arbeit, Geld, Konsum, Geldbedarf und daraus resultierend Arbeit zu stecken?

Weihnachten ist überall

24.12. – dieses Datum ist so fest mit dem Weihnachtsfest verbunden, daß man es synonym verwenden könnte, wenn man völlig unromantisch veranlagt wäre. Wer denkt da nicht an Schnee, Tannenbäume, kitschige Musik und gefühlte 4 Millionen sehenswerter Filme im Fernsehen, die alle gleichzeitig laufen, so daß man sie nicht mal sehen könnte, wenn man drei DVD-Recorder (weiß jemand noch, was VHS-Recorder sind?) hätte.

Weihnachten kennt im doppelten Sinne also jedes Kind, und anhand des dazugehörigen Datums lernen nicht selten Kinder das Lesen und Verstehen von Kalendern (noch 5 mal schlafen, dann…).

In diese Idylle also platze ich mit einer sensationellen Enthüllung hinein: Weihnachten ist gar nicht am 24.12.!

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