Flogging Facebook #2: leck mich, ein Leck! Piratenprobleme

Gestern ich auf facebook so…:

Piratenchef Schlömer gestern auf tagesschau.de: „Die Menschen wissen einfach nicht, wofür die Piratenpartei steht.“
Ich glaube, das wissen die Piraten selber nicht 😀

Dann verlinkt Stephan Römer auf diesen Artikel bei wecab. Wer zu faul ist, das zu lesen: youtube behauptet, die Gema würde Videos sperren, was sie schon rein technisch gar nicht kann. Sie will, das ist ja ihre Aufgabe, das Geld dafür einziehen und an die Urheber weiterleiten. Das will aber youtube nicht und lügt in bester Shitstorm-Manier das Blaue vom Himmel herunter. Jedenfalls hat nun der Stern gemeint, ganz witzig sein zu müssen und eine Bilderstrecke mit Fake-youtube-Meldungen gepostet. Beispiel:

„Dieses Video ist in Deutschland wegen der maßlosen Gema-Forderungen gesperrt. Sorry liebe Rockmusiker, wir wollen nicht für eure Rolls-Royce-Wagen, Kunstsammlungen und die Unterhaltsansprüche eurer Ex-Frauen aufkommen.“

Und wieder ist der Urheberrechtsstreit entflammt und in diesem Zusammenhang habe ich natürlich auch wieder meinen Senf dazu beigetragen:

also: reich werden darfst du, indem du das Geld der Masse als Banker bei Immobiliengeschäften in den Sand setzst. Aber wehe, du wagst es, mit so Hokus-Pokus wie Musik reich zu werden. Das geht gar nicht.

und selbst, wenn sie (die Musiker und Autoren) reich wären, was wäre dabei? Aber sie DÜRFEN es ja ncht. Weil manche Leute trotz all der Zivilisationsgeschichte immer noch einen Unterschied machen zwischen Dingen, die man anfassen kann und Dingen, die nicht greifbar sind. Das ist das Niveau von Grundschülern. Denen musst du auch erklären, dass Hauptworte auch Dinge sein können, „die man nicht anfassen kann“. Und so ist es auch mit Musik. Die kannst du nicht anfassen, also ist sie in deren Augen auch nix wert. Der Musiker auf der Bühne hat ja eigentlich nur Spaß dabei, sein Instrument zu spielen. Mit Arbeit hat das alles nichts zu tun.

Dann schrieb Marcel Schweder:

Vor allem weil auch keiner von uns solche profanen Sachen wie Miete oder Stromrechnungen etc. pp. bezahlen muss. Als Künstler stehen wir ja eh über solchen Dingen.

und ich schloss daraufhin:

Wenn ich meine Gitarre anfasse, spüre ich, wie die Energie mich durchfliesst und schon habe ich keinen Hunger mehr bzw. brauche keinen Schlaf, also auch kein Bett, keine Wohnung usw. Ich bin sowieso lieber draussen, wie wir alle, denn Strassenmusiker zu sein, hach, das ist ja sowas von romantisch. Man kommt ganz schön rum dabei und bringt den Leuten Freude. Wenn die an einem vorbeilaufen und lächeln, dann ist das schon Bezahlung genug. Hach ja…

Genauso ist das mit den Piraten, sie sind auf dem Niveau eines Grundschülers. Der schreibt „Haus“ und „Brot“ groß, denn beides kann man anfassen (und auch stehlen). „Liebe“, „Angst“, Freundschaft“, „Gedanke“ oder gar „Luft“ – all das kann man nicht anfassen, demnach kann es also auch kein Hauptwort sein. Und da „Musik“ demnach auch nicht angefasst werden kann, kann man sie auch nicht stehlen, so die Piraten. Das mp3 ist ja immer noch „da“, wenn man es kopiert.

Aber die Frage nach einem materiellen Raum stellt sich nicht. Musik ist weder „in“ deinem Computer, noch „in“ deinem Ohr. Seine elektronischen Bestandteile sind im PC, die Schallwellen dringen ans Ohr, werden dort in Signale verwandelt und im Hirn verarbeit. Aber die Musik?

„Da“ oder „dort“ – das gilt für Elektronen, Einsen, Nullen, Schallwellen, Nervenimpulse usw. Aber das gilt nicht für das, was der Mensch als Musik empfindet. Vergesst naturwissenschaftliche Erklärungsversuche in bezug auf das, was Musik wohl ist.

Musik, das ist der Sinn, der sich aus der Interpretation dieser ganzen Signälchen und Schwingungen ergibt und dieser Sinn ist etwas hochkomplexes – da muss schon mehr als die Naturwissenschaft her, um das zu „erklären“. Wahrscheinlich kann man das auch garnicht. Vielmehr ist es so, dass es bei der Musik ein letztes Geheimnis gibt, das unentschlüsselt bleibt, selbst für den Autor. Aber ganz so niemandem überlassen will ich die Interpretation gar nicht. Natürlich habe ich meine Interpretation von „Sinn“:

Musik, das ist eine Konstruktion aus der musikalischen Prägung des Autors, seiner musikalischen Ausbildung, seinen persönlichen musikalischen Interessen und das prallt dann auf die Prägung des Hörers und seinen zugang zur Musik bzw. seine Interessen. Aber auch das ist noch lange nicht alles, was sich in den dreieinhalb Minuten abspielt, in denen ein Song gehört wird.  Denn Musik wird auch durch Dinge beeinflusst, die mit Musik gar nichts am Hut haben. Was hat George Harrison dazu bewogen, eine Sitar zu benutzen? Er hatte Ravi Shankar und die Meditation für sich entdeckt, weil er auf der Suche nach einem Weg aus dem Musikzirkus heraus war. Also Musik brachte ihn dazu, eine bestimmte Konstruktion von Musik – die Beatlemania – zu verlassen, ihr zu entfliehen. Und das, was er dort dann fand, verband er letztendlich dann doch wieder mit Musik, aber diese war nun verändert.

Und auch das ist nur ein winziges Mosaiksteinchen des kreativen Schaffensprozesses.

Und jetzt kommen so ein paar Nullen von der Piratenpartei daher und erzählen mir, dass Musik nichts weiter als ein paar Einsen und Nullen sind, die nur jeweils anders zusammengesetzt werden. Sie reduzieren diese Komplexität auf ein paar physikalisch nachweisbare Elektronenströme und kleben das unschöne Wortkürzel „mp3“ drauf – das nenne ich mal eine Verdinglichung, wobei ich kein Problem habe, selbst dieses Kürzel zu benutzen. Sie könnten es auch xyz12345 nennen, solange sie die Wertschätzung in Form von Bezahlung rüberbringen würden, aber das tun sie ja nicht.

Nichts, nichts haben die Piraten verstanden. Sie verstehen sich ja noch nicht einmal selbst, sondern reduzieren ihr eigenes politisches Treiben auf Sekundärtugenden wie Transparenz und Partizipation.

Dabei ist es doch so einfach: der Mensch ist mehr als das, was wir mit den Sinnen erfassen können und gerade die Musik ist der Beweis dafür: ein kleiner Teil der Musik ist das, was wir akustisch, mit dem Hörsinn erfassen. Aber das kann ein Richtmikrofon auch. Was Töne für uns zur Musik macht, das ist der individuelle Sinn, den wir ihr geben und den der Autor ihr gibt. Das ist so dermassen hochkomplex, dass es nie Computer geben wird, die das „entschlüsseln“ können. So viel materielle Kapazität in Speicher oder Rechenleistung kann es garnicht geben, denn es ist ein qualitativer Unterschied: zuerst war die Musik, und dann erst der Ton.

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Lauer (Piraten): Arbeit kann man nicht anfassen, also muss man sie nicht bezahlen!

Zieht Euch das mal rein (vor allem die halbgare Antwort des Piraten-Partei-Politikers Christoph Lauer):

Regener (Element of Crime) lässt es krachen

Also dieser Lauer von der Piratenpartei läßt ja mal nichts als Politikergelalle von sich. Nur ein Beispiel: er hält den Supermarkt-Vergleich Regeners für falsch, da beim Klau einer Packung Nudeln die Packung weg sei, beim Kopieren von Musik im Internet die Musik aber immer noch da. Denkfehler: der Schaden beim Nudelklau ist der mangelnder Vergütung des Nudelproduzenten, nicht der einer etwaigen Vernichtung/eines Verbrauchs des Produkts. Und der Schaden beim Musik-Kopieren ist – GENAU DER GLEICHE: der Produzent der Musik wird nicht vergütet.

Es geht um das Prinzip, daß Arbeit vergütet werden muß, und damit ist nicht nur der Prozeß der „Herstellung von Musik“ (klingt bescheuert, aber anders versteht es so ein Yuppie wie der von der Piratenpartei nicht) gemeint, sondern auch die Einstellung, die persönliche Haltung, der Austausch unter Kulturschaffenden, der Überblick über die Szene (John Lennon hat sich, bevor er eine neue Platte rausgebracht hat, regelmäßig die Top 20 besorgt und durchgehört, was manchmal alles andere als Freizeitvergnügen ist…) und nicht zu vergessen jahrelange Entbehrung als Nobody sowie intensives Studium seines Instruments. Es gibt tausende Musiker, die das alles investieren und nichts rausbekommen – einfach weil sie nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Ich kenne ein paar verdammt gute und fähige Musiker, die es nie zu etwas gebracht haben – die gehen ein enormes Risiko ein und bekommen als Gegenleistung nichts dafür. Und da denke ich, ist es doch einfach nur fair, deren Musik als Ergebnis von Arbeit zu sehen und es entsprechend zu vergüten.

C.S. schrieb empört auf facebook:
Aus Wikipedea:in den letzten Jahren gerät das aktuelle Urheberrecht, entgegen aller legislativen Trends, immer mehr in die Kritik führender Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler.
Kritisiert wird vor allem, dass das Urheberrecht immer mehr zu einem „Rechteverwerterrecht“ ohne Berücksichtigung der Allgemeinheit und der im Wandel befindlichen Internet- und Informationsgesellschaft verkomme. Das Urheberrecht sei in seiner aktuellen Form ein Relikt des letzten Jahrhunderts, das in der Zeit von interaktiven Internetanwendungen und Breitbandanbindung eine ganze Generation kriminalisiere und in keiner Weise mehr seiner ursprünglichen Intention gerecht werde. Anstatt kreatives Schaffen zu beflügeln und zu fördern, schränke das aktuelle Urheberrecht die Entwicklung von Kultur und Fortschritt enorm ein. – Welch Skandal: Das Urheberrecht schützt immer mehr nur das Recht des Urhebers. Wo kommen wir denn da hin? Die armen kriminalisierten Kulturjünger…

Dem fügte ich bei:
ja, deshalb darf man die Wikipedia auch nicht in wissenschaftlichen Arbeiten zitieren: jeder Depp darf da was reinschreiben und die Quelle ist ungesichert. Das Urheberrecht ist also immer mehr ein „Rechteverwerterrecht“ – wie verwerflich… JA, WAS SOLL ES DENN SONST SEIN??? Und was gibts bei Leistungsschutzrechten gegenüber der Allgemeinheit denn zu berücksichtigen? Das ist ein klares Verhältnis zwischen Dienstleister und Konsument. Dieser Logik folgend müßte man den gesamten sozialen Dienstleistungssektor für monetär wertlos erklären, denn es ist ja im Dienste der Allgemeinheit, wenn Ärzte, Krankenpfleger, Sozialpädagogen, Therapeuten und Psychologen ihre Arbeit verrichten… nur, daß es bald keine Ärzte, Krankenpfleger, Sozialpädagogen, Therapeuten und Psychologen mehr geben wird, wenn deren Arbeit nicht angemessen vergütet wird.

Weiter bringt Lauer in seinem Interview das Argument, man könne gegen die Entwicklung des Filesharing im Internet ja nichts mehr machen. Ach so, somit ist das Kopieren dann also legitimiert. Wies stehts dann mit Kinderpornos? Ich las auf tagesschau vor ein paar Jahren, die Internet-Kinderporno-Szene sei nicht mehr kontrollierbar, das Netz sei einfach zu groß. Heißt das der Logik Lauers zufolge, daß Kinderpornos nun legitim sind? Ich sage dem eine glänzende Karriere als Politiker voraus, nur als Mensch ist der Typ eine herbe Enttäuschung.

pervers: Leute laden „Wetten Dass?“-Unfall-Video hoch

Jeder weiß, was da gerade eben im ZDF passiert ist: ein junger Mann ist verunglückt, als er mit Sprungstelzen Saltos über Autos gemacht hat.
Zunächst hat die Kamera konsequent „weggeschaut“. Dann hat Michelle Hunziker um ein Tuch gebeten, um den Leuten im Saal die Szene zu ersparen.
Dann wurde die Sendung unterbrochen und Videos vergangener Wetten-dass-Musik-Acts gespielt.
Nach ca 30 Minuten Ungewißheit kam die Entwarnung: Der Mann, Samuel, sei ansprechbar und könne seine Füße bewegen. Jedoch könne man in dieser Lage nicht einfach weitermachen. Deshalb werde die Show abgebrochen, so Gottschalk.

Natürlich bin ich nach dem Unfall so schnell wie möglich auf twitter, um das Neueste zu erfahren. Ich gab „wetten dass“ ein und wartete. Die tweets wurden angezeit. Nach ca 1 Minute machte ich einen Refresh. 1500 neue tweets. Ich wollte einfach Gewißheit haben. Erstaunlich der Inhalt vieler tweets, die ich dort lesen mußte:
a) tausende tweets, die mich darüber informierten, daß es einen Unfall gegeben hatte… na gut, das war einerseits verständlich, andererseits so sinnvoll wie Eulen nach Athen zu tragen.
b) hunderte weinende oder empörte Justin Bieber-Fans, die nicht verstehen konnten, daß die Sendung abgebrochen wurde.
c) ein paar dutzend Perverse, die Links zum eiligst hochgeladenen youtube-Video mit dem Unfall posteten.

Die ersten beiden Kategorien sind zwar irgendwie peinlich, aber verzeihlich.
Kategorie a) steht eben für den Schock, den man gerne überwinden will. Man hat nicht damit gerechnet, daß etwas passiert. Natürlich ist das alles auf Spannung ausgelegt, aber es ist eine Spannung wie bei einem Film oder einem Computerspiel… Menschen bei „Wetten dass…?“ machen die abgefahrensten Dinge, springen von einem fahrenden Auto zum nächsten oder kraxeln 30 Bierkisten in die Höhe, aber niemand rechnet wirklich damit, daß denen je mal was passiert.

Und dann passiert eben doch mal was, und zwar richtig. Der Typ lag leblos am Boden und die Leute im Saal schauten geschockt zur Bühne. Dazu der erigierte Presse-Fotografen-Graben, mit dem Zoom auf extremster Einstellung fotografierend – gespenstisch. Man ist plötzlich mit dem möglichen Tod eines Menschen konfrontiert und will einfach wissen, ob ers geschafft hat – man hat es sich ja nicht ausgesucht, das mitzukriegen. Und außerdem reichen die 4 oder 5 Sätze zur Person, die im anfänglichen Interview gegeben werden, aus, um aus einem Unbekannten eine greifbare Person zu machen, für die man eine Art Gefühle empfinden kann. Das war nicht irgendjemand – das war nach dem kurzen Interview der Samuel, ein Student der Musik, der Kindergottesdienste abhielt und auch noch bescheiden war. Den mochte man, obwohl man ihn überhaupt nicht kannte. Aber das war egal, denn man glaubte, ihn zu kennen.

Bestimmt gab es auch welche, die enttäuscht waren, aber ich war natürlich echt erleichtert, als ich die Entwarnung entgegengenommen habe.

Dann b):
da will ich gar nicht viel zu sagen… jeder war mal jung und in der Pubertät. So ist das nun mal. Als ich 8 Jahre alt war, hat mein Bruder mir erzählt, daß John Lennon erschossen worden sei. Ich wollte es nicht glauben und war sauer auf meinen Bruder. So verrückt ist Fanatismus. Und Bieber-Fans sind halt alle so ca. 8 jahre alt, also: was solls?

…aber c):
wie krank, wie pervers, wie kaltblütig muß man sein, um so schnell zu schalten? Also, um gemerkt zu haben, daß da etwas extrem Schockierendes passiert ist und man das auf youtube stellen könnte und dies auch innerhalb von 30 Minuten hingekriegt zu haben…?
Und es auch noch auf twitter zu verbreiten…?

Nee, dafür habe ich kein Verständnis. Ich bin echt kein Kulturpessimist, aber das ist einfach nur krank.

Was wird jetzt mit Gottschalk und Wetten dass…?

Ich hoffe, daß die weitermachen. Es werden Fragen gestellt werden. Fragen zur Sicherheit, zum Krisenmanagement, zur Berechtigung des Sende-Abbruchs, zur Berechtigung des nicht-sofortigen-Sende-Abbruchs, Fragen zur Ansprache Gottschalks usw. Das werden keine leichten Tage für Thomas Gottschalk.

Ich kann nur hoffen, daß er und die Sendung die folgenden stürmischen Tage übersteht. Auf twitter gab es auch gute tweets. Einer lautete sinngemäß: „bei RTL hätten sie voll draufgehalten, seid froh, daß es das ZDF war“. Genau so sehe ich das auch. Angesichts der absoluten Unkontrollierbarkeit des herrschenden Mediums Internet (man denke nur an die Perversen, die das Video vom Unfall hochgeladen haben, bevor sie wußten, ob Samuel überhaupt noch lebt) können wir froh sein, daß es noch kontrollierte Medien gibt, die zwar angesichts ihrer Kontrolle etwas spießig rüberkommen, aber andererseits genau durch diese Kontrolliertheit einen Rest Geschmack und Würde bewahren, bei sich und bei ihren Konsumenten.

Gottschalk hat übrigens bewiesen, daß er in der Lage ist, in einer extrem angespannten Lage das Richtige zu tun: er ist ruhig geblieben (obwohl er innerlich sicher genauso geschockt war wie alle anderen auch) und hat die Balance zwischen Authenzität und Beruhigung gefunden. Das ist nicht leicht in so einer Situation, da brechen andere zusammen bzw. driften in ein Extrem ab.

Ich habe mich oft über ihn geärgert, weil seine Sprüche manchmal unterirdisch sind. Ich habe oft Tränen gelacht, weil er streckenweise urkomisch ist. Aber in dieser Situation hat er bewiesen, was er wirklich draufhat: er ist Vollprofi und gleichzeitig Mensch.

Weitermachen, Gottschalk!

UPDATE:

Angesichts immer wiederkehrender Kommentare gleichen Inhalts nehme ich mal Stellung (Antwort) zu folgenden Fragen (F):
F: Warum machst DU, Feyd, das eigentlich?
A: Ich habe mir das gestern nicht ausgesucht. Und ich schaue auch „Wetten dass“ nicht wegen der gefährlichen Wetten. Mich haben die Auto-Wetten eh schon immer angekotzt und ich fand die intelligenten (wie mit dem Hund, der Luftballons mit dem Maul zerbeißt) eh schon immer besser. In dem Moment habe ich sogar gar nicht hingesehen.
F: Warum bist Du dann zum PC gerannt und hast bei Twitter nachgelesen?
A: Weil ich nolens volens mit dem Unfall konfrontiert war. Wer glaubt, das sei vorgeschoben, dem sei gesagt, daß ich mir das Video nicht reingezogen habe und auch weiter darauf verzichte. Wissen zu wollen, ob es dem Mann gut geht, hat etwas mit Sorge zu tun. Ich will ja jetzt auch nicht wissen, ob und welche Körperteile er sich geborochen hat. Ich habe ein Unglück gesehen, ohne selbst etwas dagegen tun zu können und mußte Gewißheit haben, daß es glimpflich ausgegangen ist.
F: Irgendwer lädt es sowieso hoch.
A: Irgendwer hätte die Juden in seiner Nachbarschaft sowieso verraten. Deshalb hat sich trotzdem jeder einzelne schuldig gemacht, der es getan hat.
F: Ich will mich nur informieren, um mitreden zu können.
A: Jemand ist bei einem Sprung verunglückt. Was tut es zur Sache, wenn man sieht, auf welchem Körperteil er aufkommt?
F: Warum schreibst Du einen Blog? Du willst doch auch nur Klicks!
A: Stimmt. Aber ich hatte seit gestern ca 25000 Klicks auf diesen Artikel. Es wäre jetzt ein Leichtes, einen Link zum Video oder das Video selbst einzustellen. Dann wären es vermutlich doppelt so viele. Und dafür bin ich mir zu schade. Außerdem habe ich bisher immer kritische Artikel zum Medienkonsum geschrieben. Viele davon hatten 50 Klicks und weniger. Deshalb hätte ich es trotzdem getan. Weil ich mit diesem Blog meine Meinung kundtun will – das tut jeder, aber nicht alle kontrollieren sich selbst. Ich versuche es und denke, das ist mir hier gelungen. So, und nun habe ich hier massenhaft Leser. Da kann ich nur auf meine bisherigen Artikel verweisen, die entsprechend unbekannte Nachrichten bearbeitet haben. Abgesehen davon: ist hier irgendwo etwas Voyeuristisches im Artikel?
F: Der junge Mann war sich der Gefahr bewußt.
A: Soll das heißen: richtig so, daß er verunglückt ist?
F: Der junge Mann war damit einverstanden, daß sein Auftritt medial aufgearbeitet wird.
A: Ja, aber nicht mit dem Unfall. Sonst wäre er ja angetreten, um zu verunglücken, und das kann ja wohl niemand behaupten.
F: ich bin erwachsen, ich kann selbst entscheiden, was ich sehen will, und das Video will ich sehen!
A: wenn Du so denkst, bist Du nicht erwachsen.
F: Die Welt ist nunmal pervers.
A: Ach, und da es nunmal so ist, wehren wir uns am besten gar nicht mehr dagegen…?

Ein Franke weniger auf youtube

Ich hatte ja darüber berichtet, daß ein FCN-Fan meinen Song „Weil ich ein Franke / Frabe bin“ auf Youtube hochgeladen hatte.
Gut 7500 mal wurde das Video gesehen, nur leider hatte der User wohl vergessen, mich um Erlaubnis zu fragen oder mich wenigstens als Autor zu nennen. Ob es nun also 7500 oder 7,5 Leute waren, die das Lied gehört hatten: keiner von ihnen war in der Lage, bei Gutbefinden meines Liedes auf die Idee zu kommen, mal auf mein myspace-Profil zu schauen und vielleicht was Nettes zu hinterlassen. Und das nur, weil es manchen zu viel ist, den Namen des Autors + myspace-Link hinzuschreiben.

Nachdem ich den Typ bereits 3 mal angeschrieben hatte und der nie geantwortet hat, habe ich ihn bei youtube gemeldet.

So ein Depp. Jetzt ist der Song gelöscht und keiner hat was davon. Aber ich hatte eh schon nix davon, von daher tuts auch nicht mehr weh als vorher.

Falls sich jemand fragt, warum ich eine so minimalistische Position (also Namensnennung als Mindestforderung, nicht die mir zustehenden Tantiemen) einnehme:

Menschenliebe ist es nicht, die mich dazu gebracht hatte, von User x keinerlei Tantiemen zu fordern und ihn sogar noch eine Weile zu schonen, ihn anzuschreiben, ihm die Credits vorzuformulieren. Eigentlich ist es mir scheißegal, was aus ihm wird, aber andererseits wäre es für mich ja auch vorteilhaft, wenn das Lied ein Insider-Tipp in der FCN-Szene würde. Da es aber nicht geklappt hat, schreibe ich wenigstens hier mal meine Meinung dazu.

Ich versuche, über die Grenzen meiner persönlichen Befindlichkeiten (und natürlich geinhalten die die Vorstellung, ich hätte mehr als nur die Nennung meines Namens verdient) hinaus etwas Grundsätzliches über dieses Problem herauszufinden, denn das ist ja das eigentlich Interessante an diesem Problem. Deshalb vermeide ich die üblichen Argumente im Autoren-gegen-Filesharing-Streit. Wenn man jemand mit Autorenrechten im Sinne von Tantiemen kommt, geht die bekannte Diskussion gleich wieder los und jeder rattert sein Programm ab. Das ist langweilig. Also gehe ich mal von einem den Filesharern zumutbaren, leistbaren Minimum aus: jeder kann doch wenigstens sagen, von wem die Musik stammt, die er im Internet verbreitet – sollte man meinen.

Filesharing und die Urhebberrechtsfrage – das ist ein Thema, mit dem jeder in Berührung kommt und deshalb versuche ich, es mal aus einem anderen als den beiden bekannten Blickwinkeln zu beleuchten (Blickwinkel 1.: Major Companies, daMax nennt sie auch „Contentmafia“; Blickwinkel 2: Menschen, die Filesharing betreiben.). Und nun kommt eben mein Blickwinkel dazu: der eines Autors, der aber weder auf der Seite der Majors ist (weil er keinem angehört), noch auf der Seite der „Filesharer“, weil er irgendwie ein Problem damit hat, daß es immer wieder Leute gibt, die seine Musik irgendwo veröffentlichen, ohne nachzufragen und noch nicht einmal seinen Namen zu nennen.

Ich halte meinen Standpunkt also für einen minimalistischen: laßt uns die Mitwirkung, die Vermarktung, den Zeitplan, das Geld (welches Geld ;-)?) und alles, bei dem sich die Fronten in der Filesharing-Diskussion erhärtet haben, vergessen, aber:

was ist mit dem Namen? Man kann all die eben genannten Dinge, die mir nach geltendem Recht zustehen – sollten die Filesharer recht haben (also das Argument: kleine Autoren verdienen eh nicht an GEMA und Majors, es gibt neue Vertriebswege, das Internet ist einer davon und man sollte doch froh sein, wenn Filesharing letztlich dazu beiträgt, daß sich die Musik eines Autors verbreitet) – weglassen, aber kann man sogar den Namen weglassen? Macht Musik dann noch einen Sinn?

Jetzt komm mir keiner mit „Musik macht man doch zum Genuß“. Natürlich genießt man Musik auch, aber damit sie gut wird, muß man eben auch einiges dafür tun. Es ist eben auch Arbeit. Mal ganz abgesehen davon, daß die Erfahrungen, die man sammelt, wenn man eine bestimmte fürs Musizieren notwendige Haltung einnimmt, nicht immer die angenehmsten sind. Was für Erfahrungen sind das?
Damit meine ich schon mal eine bestimmte Art, selbst Musik zu hören. Oder die Erfahrungen, die man in Bands macht: gerade als Autor sieht man sich gezwungen, Rollen zu übernehmen, die alles andere als angenehm sind. Wenn z.B. irgendein Gitarrist meint, in einem Song unbedingt noch dieses und jenes Solo reinbringen zu müssen, auch, wenns überhaupt nicht paßt. Das artet dann schon mal in einen handfesten Streit aus: der Gitarrist fühlt sich abgewertet, weil er in Form seines Solos quasi aus der Band geschmissen wird. Aber als Autor möchte man ein Lied eben so gestalten, daß es rund klingt – keine Note zu wenig, keine Note zu viel soll da drin stecken und das kann eben auch heißen, daß kein Solo reinkommt.
Bestes Beispiel aus meiner Bandkarriere war mal ein Geiger, der gemeint hat, wir müßten ein Lied dadurch aufwerten, daß er über den groovigen 7/8 Takt (und der hat schon genervt: zeig mir einer eine Motown-Platte mit nem 7/8) der Band einen 4/4 gespielt hat. Also zwei völlig verschieden Taktarten, die dann nach 16 Takten oder so wieder einen gemeinsamen Anfangsschlag haben. Es klang zum Kotzen, aber nur, weil er sich nicht belehren ließ, mußte es nach „demokratischer Entscheidung“ (die Mehrheit hatte nicht den Mumm, was dagegen zu sagen) drin bleiben und vielleicht wird anhand dieses Beispiels klar, was ich mit „Erfahrungen“ meine. Da muß man sich den Schuh anziehen, undemokratisch gesinnt zu sein, weil man so einen Scheiß nicht mitmachten will. Und ich sage Euch was: Musik zu machen IST ein undemokratischer Vorgang und das ist gut so. Manche Leute sind einfach nicht kreativ und die sollten sich auch nicht in alles einmischen. Wers nicht glaubt, geht mal auf flockdraw.com. Wenn sich da die richtigen treffen, kommen wirklich gute Sachen raus. Leider aber darf eben jeder mitmachen, der den Link hat und beim Plattentests-flockdraw heißt das:

1. Mittelmäßige Menschen malen irgendeinen mittelmäßigen Mist ins Bild
2. -„- löschen einfach irgendwann ein Bild
3. Trolle malen lustig Hakenkreuze rein

Ohne Witz: in Bands läuft das ganz ähnlich ab.

Wie war das nun beim Song für den FCN?

Das war auch Käse. Besagter Youtube-User hat einfach meinen Song genommen und irgendwelche Stadion-Fotos eingeblendet, so als wäre meine Intention gewesen, einen typische Fanhymne zu schreiben. Da hätte er mal besser auf den Text gehört.
Von daher bin ich selbst nicht mal enttäuscht, daß er meinen Namen nicht angegeben hat, im Gegenteil: man hätte mich womöglich ja noch für für einen FCN-Fan halten können…

Robin Hood zum Arschloch mutiert!

Es ist ja schon eine ganze Weile her, aber im Jahre 2007 gabs sowohl für die Fans des VfB Stuttgart und des 1. FC Nürnberg was zu feiern. Die einen holten die Meisterschaft, die anderen den Pokal – gegen den frischgebackenen Meister VfB Stuttgart. Und was das beste war:

Der FC Bayern landete gerade mal auf Platz 4. Nix mit Champions-League.

Wir vom VfB konnten im Nachhinein dann doch gut damit leben, daß der Pokal an den Club gegangen ist. Der wichtigste Wettbewerb ist dann eben doch die Meisterschaft. So machte ich mir den Spaß und stellte ein Lied auf dem r-mag ein: „Weil ich ein Franke bin„, was sozusagen die Plan-B-Version meines anderen Liedes „Weil ich ein Schwabe bin“ war (hätte ja auch klappen können mit dem double, aber so…). Hier also „Weil ich ein Schwabe bin“, ein paar Tage nach der Meisterschaft und kurz vor dem Pokalfinale:

Ach so, die eigentliche Pointe hatte ich ja vergessen. Sagt der Sohn zum Vater: „Papa, mir händ doch gar koin Hund“…

Und hier dann die Version zuhause im Schlafanzug nach dem bösen Erwachen für den VfB:

Wäre ich damit reich geworden, würde ich heute nicht bloggen, sondern bloggen lassen. Es ist also verständlich, daß ich mich bei Streams, wenn schon nicht über Geld, dann doch wenigstens über etwas Publicity freue. Aber manchem ist selbst das sogar schon zu viel Arbeit. Ich mein, irgendwo muß man es ja herhaben und die offiziellen Sources geben den Autor immer an. Die Ausrede „woher soll ich wissen, von wem es ist?“ gilt also eigentlich nicht.

Aber in den Zeiten des Internet darf man nicht so pingelig sein, und nachdem ich mal wieder einen Stream auf youtube entdeckt habe, bei dem ich noch nicht mal als Autor genannt werde, habe ich mir halt die Mühe gemacht und meinen Namen sowie das kleine (c) + Jahreszahl als Kommentar hinterlassen mit der Bitte, dies der Fairness halber doch anzufügen.

Tja, und wenn ich dann sehe, daß dieser Kommentar gelöscht wird, regts mich auf. Dennoch habe ich dem Poster folgende Nachricht geschickt:

„Hallo,

vielleicht ist mein Kommentar ja untergegangen, deshalb also noch mal auf diesem Wege:

es freut mich, daß Dir mein Lied „Wil ich ein Franke bin“ gefällt. Es ist für mich auch OK, wenn Du für das Einstellen auf Youtube nichts bezahlen mußt, auch, wenn ich das als GEMA-Mitglied ohne Weiteres verlangen könnte.

Ich werde es aber nicht dulden, daß Du das Lied einstellst, ohne wenigstens die Songwriting-Credits anzugeben. Das ist sozusagen der Minimal-Standard. Es soll Autoren wie mir helfen, für ihre Arbeit eine Art von Entlohnung zu bekommen. Das kann auch schon die Verbreitung des Namens + des myspace-Links sein.

Deshalb bitte ich Dich hiermit nochmals, bei dem Lied folgende Angaben einzufügen:

„Weil ich ein Franke / Frabe bin“ M+T: © Borna Cesljarevic 2007, http://www.myspace.com/itsmeborna

Viele Grüße,

Borna“

Jetzt bin ich dann mal gespannt, was passiert…ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Ich hatte haargenau das gleiche Problem letzte Woche mit „Girl from Mogadishou“, welches, ebenfalls komplett aus meiner Feder, wieder einmal gestreamt worden ist, ohne jegliche Erlaubnis, noch nicht mal mit meinem Namen irgendwo. Von Geld natürlich ganz zu schweigen.

Also habe ich um lediglich die Angabe meines Namens gebeten. Ich habe also keinen Vertrag, kein Geld, nur die Platzierung meiner Songwriting-Credits erbeten. Nachdem ich beim 3. Mal noch nicht mal eine Antwort bekommen hatte, habe ich es eben doch bei youtube gemeldet.

Und nun ist das Video gelöscht.

Dazu frage ich mich nur, was solche Leute sich denken. Wahrscheinlich nichts, denn was kostet es einen, einen Namen + Copyrightzeichen mit Jahresangabe zum Video zu schreiben? Kann das so schwer sein? Offensichtlich schon und in diesem Fall habe ich überhaupt kein Problem damit, das ganze zu melden.

Ich meine, man freut sich einerseits darüber, daß, wie im Fall des FCN-Liedes gut 7500 Leute reingehört haben, aber dann stellt man sich die Frage, was man davon hat, wenn keiner der Hörer noch nicht mal die Möglichkeit hat, den Namen des Autors rauszubekommen? Warum keine win/win-Situation zwischen Konsumenten und Autoren?

Das Aufbrechen althergebrachter Strukturen im Musikbusiness ist wichtig, ja. Es ist nicht vertretbar, wenn mit Mega-Acts Millionen verdient werden, die dann zu einem guten Teil beim Management bzw. der Plattenfirma landen, nur, damit die immer wieder DSDS-Scheiße auf den Markt werfen können, wo sie nur deshalb läuft, weil sie ohne Ende gehyped ist.

Aber dann müssen kleine Autoren auch irgendeine Form von Vergütung bekommen, denn die Plattenfirmen haben sich beim Vorwurf, kleine Filesharer auf Millionen zu verklagen ja immer damit rausgeredet, daß sie die Interessen auch der kleinen Autoren stellvertretend wahrnähmen, ihnen finanzielle Sicherheit böten, damit diese ihren Beruf ausüben könnten. Daß die Plattenbosse das völlig ins Extreme verzerrt haben, also daß die meiste Kohle nur bei den durchgestylten Casting-Acts landet, mag sein, aber trotz aller Lüge ist auf diese Weise für kleine Acts letztlich mehr rausgesprungen als bei einem Stream auf youtube ohne Namensnennung.

Wer also Musik kleiner Autoren ohne Vergütung oder wenigstens Namensnennung verbreitet, bestiehlt sie und arbeitet der Ausrede der Major-Acts für ihr drakonisches Vorgehen in die Hände und mir kann keiner von dieser Sorte Filesharer erzählen, daß er die Musik kleiner Bands unbezahlt brennt / streamt, um die Ungerechtigkeit der Majors auszugleichen.

Das ist eine Lüge.

Das ist so, als hätte Robin Hood die Armen bestohlen, weil sie vom Sheriff von Nottingham beschützt werden und die Beute für sich behalten.

Ich habe für solche Arschlöcher kein Verständnis.

Toc Tac Toe, der Wolf, Spliff, nix

tictactoe

Wie man auf Wikipedia nachlesen kann, hat man bereits genau vor 3198 Jahren dieses tolle Spiel gespielt. Das habe ich bisher nicht gewußt, genausowenig wie die Tatsache, daß es laut Wikipedia 255 168 verschiedene Spielverläufe gibt, von denen … aber lest selbst:

Wikipedia: Tic Tac Toe – das Spiel

Und natürlich ist die Versuchung groß, sich den Artikel des Bubblegum-HipHop-Trios Tic Tac Toe durchzulesen. Hab ich gemacht, Ergebnis: nix. Nachdem man sich groß getrennt hatte, war man getrennter Wege gehend gescheitert und hatte sich deshalb 2005 zwecks Comeback wieder vereint. Erfolglos.

Tja, und was liegt näher, als kurz darauf die angebotenen Videos zum 90er-Jahre-HipHop-Boom anzusehen…? Eben, nix. Dabei fällt mir auf, was damals alles für ein Scheiß produziert worden ist. Ganz besonders schlecht: der Wolf. Erinnert sich noch jemand an „Frau Schmidt“? Nicht, daß ich was gegen einfache Ohrwürmer hätte, und das war sicher einer. Aber man merkt der ganzen Sache schon ziemlich an, was der Wolf kann: nix. Deshalb ist er dann auch recht schnell wieder von der Bildfläche verschwunden.

Aber eben nicht so richtig. Irgendwie hat er den Kontakt zur Musikszene halten können, was dann in einer der unerträglichsten Leichenfleddereien der deutschen Musikszene gegipfelt hat: Spliff oder besser deren Rest haben bei einer jener unsäglichen Retro-Charts-Shows „das Blech“ neu interpretiert und der Wolf bekam das Mikro in die Hand.

Ich will Euch das ersparen, aber wer masochistisch veranlagt ist, dem sei die Suchfunktion bei Youtube empfohlen („das Blech 2008“). Stattdessen gibts das Original hier mit trockenen knarzigen Synth-Sounds.Hier sollte eigentlich ein Link zum Original stehen, aber aus urheberrechtlichen Gründen findet man inzwischen auf youtube dazu: nix.

Das wird mich trotzdem nicht dazu bringen, mir hier den Wolf zu streamen. Dann gibts eben nix und die Musik muß man sich halt denken. Das allerdings ist immerhin schon wieder etwas.

Maze Game Prank – Kindesmißbrauch auf youtube

Geht man auf Youtube und gibt die Worte „Maze Game Prank“ ein, werden einem eine ganze Auswahl von Videos angeboten, die die Reaktion von Menschen auf das „Spiel“ „Maze Game“ zeigen. Wer nicht weiß, was das ist:

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