Wollknäuel zuwerfen…

Eine kleine Anekdote aus meinem Leben, und – nein! – es ist kein Witz, sondern tatsächlich so passiert:

wolle

dieses Bild stellt die Störung einer Lehrveranstaltung an der FH Wiesbaden im Fachbereich Sozialwesen dar. Bevor der Prof beginnen konnte, mußten er und seine Tutorin erst noch die zwischen Garderobe und diversen Stühlen und Tischen festgemachte Wolle entfernen. Sie war vom allseits beliebten Wollknäuel-Zuwerf-Kennenlern-Spiel übriggeblieben. Wenn das mal nicht so dermaßen Sozpäd ist, weiß ich auch nicht. Also das ist so ähnlich wie der Ärger des Meisters über die Holzspäne in einer Schreinerei („…da hat der Hobel (Name geändert) gestern wieder Überstunden geschoben…“), nur daß es der Ärger des Profs über unaufgeknotete Wollnetze ist. Allein schon der symbolische Gehalt unentwirrter (Beziehungs-)Knoten ließ die Vibes im Raum ins Unerträgliche wachsen, doch ganz deeskalierend konnte die Tutorin als basisnahes Element das ihre zum lebensweltorientierten Perspektivenwechsel beitragen:

nach zwei Minuten war der Beziehungsknoten entwirrt. Das muß also ein Patchwork-Beziehungsgeflecht gewesen sein.

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